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Roger Federer ist in Genf schon raus
Roger Federer ist in Genf schon raus © AFP/SID/FABRICE COFFRINI
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Roger Federer kehrt mit einer überraschenden Niederlage auf die ATP-Tour zurück. In seiner Schweizer Heimat verspielt er im entscheidenden Satz ein Führung.

Roger Federer ist mit einer überraschenden Niederlage auf die ATP-Tour zurückgekehrt.

Der 39 Jahre alte Schweizer, der zuletzt im März in Doha/Katar aufgeschlagen hatte, unterlag bei seinem Heimspiel in Genf dem Spanier Pablo Andujar mit 4:6, 6:4, 4:6 und verpasste das Viertelfinale. In der ersten Runde hatte der Ausnahmekönner von einem Freilos profitiert.

Federer leistete sich in dem Sandplatzmatch vor 100 zugelassenen Fans vor allem im ersten Satz viele Rückhandfehler, auch sein erster Aufschlag ließ zu wünschen übrig. Gegen die Nummer 75 der Welt steigerte sich der Schweizer aber und ließ immer wieder seine Klasse aufblitzen. Im dritten Durchgang reichte ihm dann aber eine 4:2-Führung nicht zum Sieg.

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Nach seinen zwei Partien in Doha hatte Federer sich noch einmal für Basisarbeit zurückgezogen und an Kraft, Ausdauer und Agilität gearbeitet. 

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Das zahlte sich mit Fortdauer des Matches aus, Federer wirkte frischer und beweglicher als sein nur vier Jahre jüngerer Kontrahent. Doch in der Schlussphase gelang dem Routinier plötzlich nicht mehr viel.

Federer peilt Turnier in Wimbledon an

Seine Auftritte in der Finanzmetropole und ab dem 30. Mai bei den French Open in Paris sieht der 20-malige Grand-Slam-Champion in diesem Jahr als Vorbereitung auf die Rasensaison an. Vor allem Wimbledon (ab 28. Juni) hat der Rekordsieger im Blick - Federer will auf dem heiligen Rasen seinen neunten Titel gewinnen.

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Federer hatte sich vor dem Match selbst unschlüssig gezeigt, was sein Leistungslevel angeht.

"Ich bin hier, und die anderen sind dort. Die Spieler auf der Tour haben alle ihren Rhythmus gefunden und spielen auf hohem Niveau", sagte er: "Aber ich brauche noch etwa zehn Matches, um zu wissen, wo ich stehe." Im Training sei es "gut gelaufen", inwieweit sich dies direkt in den Wettkampf übertragen lasse, werde sich zeigen.

Entsprechend dämpfte er die Erwartungen - zumindest was die Sandplatzsaison angeht. Auf dem Rasen will er angreifen. Zunächst in Halle/Westfalen und dann in Wimbledon. 

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