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Jubel über seinen ersten Finaleinzug: Jan-Lennard Struff
Jubel über seinen ersten Finaleinzug: Jan-Lennard Struff © AFP/SID/CHRISTOF STACHE
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Jan-Lennard Struff hat zum ersten Mal in seiner Karriere ein Endspiel auf der ATP-Tour erreicht. In München winkt ihm nun das Titel-Debüt.

Jan-Lennard Struff hat zum ersten Mal in seiner Karriere ein Endspiel auf der ATP-Tour erreicht. Beim Turnier in München gewann der 31 Jahre alte Warsteiner gegen Qualifikant Ilja Iwaschka (Belarus) nach schwachen Start mit 6:4, 6:1 sein insgesamt achtes Halbfinale.

Struff nimmt beim MTTC Iphitos zum 171. Mal an einem ATP- oder Grand-Slam-Turnier teil - nun winkt der erste Titel. 

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"Ich bin sehr glücklich, mein erstes Finale erreicht zu haben, ausgerechnet in Deutschland, in München", sagte Struff im BR. Zuvor hatte er in Marseille, München, Metz (alle 2014), Winston-Salem, St. Petersburg (beide 2017) sowie in Auckland und zuletzt in Stuttgart (2019) in einem Halbfinale gestanden. Bislang hat Struff nur drei Titel im Doppel auf der ATP-Tour vorzuweisen sowie fünf bei insgesamt acht Finalteilnahmen im Einzel auf der zweitklassigen Challenger Tour. 

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Struff im Finale gegen Georgier

"Natürlich", betonte Struff, wolle er jetzt auch sein erstes Finale gewinnen, "sonst müsste ich ja gar nicht antreten." Nach dem Sieg gegen den Bezwinger des topgesetzten Alexander Zverev (Hamburg) spielt die deutsche Nummer zwei am Sonntag auch um eine Siegprämie von 41.145 Euro, ein 180.000 Euro teures Auto und eine Lederhose.

Gegner ist Nikolos Bassilaschwili (Georgien): Die Nummer 35 der Weltrangliste besiegte den in München an Nummer zwei gesetzten Casper Ruud (Norwegen) glatt mit 6:1, 6:2.

Nach dem dritten Sieg im fünften Duell gegen den Bezwinger des topgesetzten Alexander Zverev (Hamburg) spielt die deutsche Nummer zwei am Sonntag (13.30/BR Fernsehen und ran.de) auch um eine Siegprämie von 41.145 Euro, ein 180.000 Euro teures Auto und eine Lederhose. Gegner ist der in München an Nummer zwei gesetzte Casper Ruud (Norwegen) oder Nikolos Bassilaschwili (Georgien).

Struff erwischte bei kühler Witterung einen schlechten Start gegen Iwaschka, derzeit die Nummer 107 der Weltrangliste und laut Zverev "in der Form seines Lebens".

Schnell lag er 0:3 zurück, kämpfte sich dann aber hinein in das Match. Den ersten Satz beendete er mit einem Ass. Im zweiten ließ sich Struff nach einem Break zum 2:1 auch vom einsetzenden Nieselregen nicht bremsen. Nach 86 Minuten servierte Iwaschka beim ersten Matchball einen Doppelfehler.

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