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Kevin Krawietz und Andreas Mies haben das ATP-Turnier im belgischen Antwerpen gewonnen
Kevin Krawietz und Andreas Mies haben das ATP-Turnier im belgischen Antwerpen gewonnen © Getty Images
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Das deutsche Davis-Cup-Team reist mit drei Debütanten zum Finalturnier nach Madrid. Alexander Zverev und Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer haben abgesagt.

Mit drei Debütanten reist das deutsche Davis-Cup-Team zum Finalturnier nach Madrid (18. bis 24. November).

Kapitän Michael Kohlmann nominierte neben den French-Open-Siegern Kevin Krawietz (Coburg) und Andreas Mies (Köln) auch Dominik Koepfer (Furtwangen), der bei den US Open überraschend das Achtelfinale erreicht hatte.

Drei Debütanten reisen mit zum Finale nach Madrid

Das teilte der Deutsche Tennis Bund (DTB) am Montagabend mit. Jan-Lennard Struff (Warstein) und Philipp Kohlschreiber (Augsburg) führen die Mannschaft an, Alexander Zverev (Hamburg) hatte frühzeitig abgesagt.

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Der deutsche Top-Spieler tritt während des neugeschaffenen Mannschaftsturniers mit dem Schweizer Roger Federer zu Showmatches in Süd- und Mittelamerika an. Deutschland spielt in Madrid in einer Gruppe mit Argentinien (20. November) und Chile (21. November) um den Einzug ins Viertelfinale. Die sechs Gruppensieger und die beiden besten Gruppenzweiten qualifizieren sich für die K.o.-Runde.

"Sicherlich ist es etwas Besonderes, mit drei Neulingen zu den Finals zu fahren. Aber es zeigt, dass jeder die Chance hat, ins Team zu kommen", sagte Kohlmann: "Dominik Koepfer, Kevin Krawietz und Andreas Mies haben sich durch ihre Leistungen über das Jahr gesehen die Nominierungen absolut verdient."

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Davis Cup ohne Zverev und Federer 

Als Favoriten gehen Serbien mit dem Weltranglistenersten Novak Djokovic und Spanien mit US-Open-Champion Rafael Nadal an den Start. Auch Andy Murray, der nach seiner Hüft-Operation auf dem Weg zurück in die Weltspitze ist, tritt an. Der zweimalige Olympiasieger steht im Aufgebot Großbritanniens. Damit ist Grand-Slam-Rekordsieger Federer der einzige der "Fantastischen Vier", der auf das Finalturnier verzichtet.

Die Reform des traditionsreichen Wettbewerbs, die der Weltverband ITF mit der Investmentgruppe Kosmos um Profifußballer Gerard Pique auf den Weg gebracht hat, war bei einigen Spielern und Verbänden auf Kritik gestoßen.

Auch Zverev passte der Termin am Ende einer langen Tennissaison nicht in den Kalender. Der DTB ärgerte sich über die fehlenden Heimspiele. "Ein schlechteres System könnte man sich nicht ausdenken", sagte Zverev.

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Der gebürtige Hamburger hatte das deutsche Team beim Erstrundensieg über Ungarn im Februar noch angeführt, damals spielte auch Tim Pütz mit Struff das Doppel. Bundestrainer Kohlmann entschied sich jedoch für Krawietz/Mies, die eine überragende Saison spielen. Nach ihrem sensationellen Triumph in Paris erreichte das Duo auch in New York das Halbfinale und gewann am Sonntag in Antwerpen seinen zweiten Titel.

Die Qualifikation für das Saisonfinale der besten acht Doppel in London (10. bis 18. November) haben Krawietz/Mies so gut wie sicher. Derzeit liegen sie auf Platz drei der Jahreswertung.

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