vergrößernverkleinern
Rafael Nadal steht bei seinem Lieblingsturnier in der dritten Runde
Rafael Nadal steht bei seinem Lieblingsturnier in der dritten Runde © Getty Images
teilenE-MailKommentare

Bei den French Open in Paris steht Rafael Nadal in der dritten Runde. Gegen den Argentinier Guido Pella hat der spanische Superstar überhaupt keine Probleme.

Rekordchampion Rafael Nadal hat bei den French Open ohne Probleme die dritte Runde erreicht. Der spanische Weltranglistenerste gewann am Donnerstag sein zweites Match gegen den Argentinier Guido Pella mühelos mit 6:2, 6:1, 6:1 und landete damit seinen zweiten Dreisatzsieg im Turnier. Nadals nächster Gegner ist der französische Lokalmatador Richard Gasquet (Nr. 27).

Anders als bei seinem 6:4, 6:3, 7:6 (11:9)-Erstrundenerfolg gegen den Italiener Simone Bolelli geriet Nadal gegen den Weltranglisten-78. Pella zu keinem Zeitpunkt in Bedrängnis. Nach 2:03 Stunden beendete der 16-malige Grand-Slam-Sieger das Match. Im Vorjahr war Nadal ohne Satzverlust zu "La Decima", seinem zehnten Titel in Roland Garros gestürmt.

Ebenfalls in Runde drei steht die frühere Weltranglistenerste Serena Williams, die bei ihrem Grand-Slam-Comeback in Paris auch ihre zweite Prüfung meisterte.

Serena Williams nun gegen Görges

Die 36-Jährige gewann gegen Ashleigh Barty (Australien/Nr. 17) 3:6, 6:3, 6:4 und trifft nun auf die deutsche Nummer eins Julia Görges.

Williams, die in ihrer Schwangerschaftspause auf Platz 453 der Weltrangliste abgerutscht ist, war gegen die aufstrebende Barty nicht unbedingt als Favoritin ins Match gegangen. Tatsächlich auch kontrollierte ihre 22 Jahre alte Gegnerin im ersten Satz das Spiel, ließ die frühere Weltranglistenerste viel laufen. Williams, die wieder in ihrem aufsehenerregenden Catsuit antrat, unterliefen zudem viele technische Fehler. Ihren 16 "Unforced Errors" standen deren vier von Barty gegenüber.

Anders als bei ihrem Erstrundensieg gegen die Tschechin Kristyna Pliskova konnte sich die Rekord-Grand-Slam-Siegerin anfangs außerdem nicht durch ihren starken Aufschlag retten. Das wurde erst im zweiten Durchgang wesentlich besser. Nun diktierte Williams plötzlich das Spiel, schaffte nach Gewinn des zweiten Satzes auch im entscheidenden dritten ein frühes Break. Nach 1:46 Stunden beendete die viermalige French-Open-Gewinnerin das Match.

In Roland Garros nimmt Williams erstmals seit den Australian Open im Januar 2017 wieder an einem Grand-Slam-Turnier teil. Damals hatte sie - bereits schwanger - ihren 23. Major-Titel gewonnen. Vor den French Open hatte sie im März bei den Turnieren in Indian Wells und Miami ein erstes Comeback gewagt, war dort jedoch jeweils früh gescheitert.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image