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Anhaltender Regen sorgt für Verschiebungen bei den French Open mit Alexander Zverev
Anhaltender Regen sorgt für Verschiebungen bei den French Open mit Alexander Zverev © Getty Images
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Der Mittwoch bei den French Open fällt komplett ins Wasser. Wegen Dauerregen finden alle Partien erst am Donnerstag statt. Auch Alexander Zverev ist betroffen.

Anhaltender Regen hat bei den French Open in Paris den Spielplan durcheinandergebracht.

Am Mittwoch mussten wegen der anhaltenden Niederschläge alle zunächst mehrfach verschobenen Matches abgesagt werden, damit auch das Viertelfinale zwischen Alexander Zverev (Hamburg) und Novak Djokovic (Serbien): Es ist nun am Donnerstag als zweite Partie auf dem Court Philippe Chatrier angesetzt. 

Angesichts der Wettervorhersage für die kommenden Tage schloss Turnierdirektor Guy Forget nicht aus, dass das Finale der Frauen (geplant für Samstag) oder auch der Männer (Sonntag) auf Montag verlegt wird. Für Donnerstag ist gutes Wetter vorhergesagt. Kritisch soll es wieder ab Freitag werden, wenn zum Regen starker Wind hinzukommen soll. 

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Betroffen sind von der Verschiebung auch die anderen verbleibenden Viertelfinal-Matches zwischen Vorjahresfinalist Dominic Thiem (Österreich) und Karen Chatschanow (Russland) bei den Herren sowie zwischen Simona Halep (Rumänien) und Amanda Anisimova (USA) sowie Madison Keys (USA) und Ashleigh Barty (Australien) bei den Damen.

Damen vor Terminproblem

Im Herreneinzel sind nach der Verschiebung auf Donnerstag die Spieler in der oberen Hälfte des Tableaus benachteiligt.

Während die Superstars Rafael Nadal (Spanien) und Roger Federer (Schweiz) ihr Halbfinale am Freitag nach zwei Tagen Pause bestreiten können und mit Blick auf das Finale am Sonntag mehr Zeit zur Erholung haben, muss der Endspielgegner wohl am Donnerstag, Freitag und Sonntag antreten, sofern das Wetter mitspielt.

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Dies liegt auch am nicht harmonisierten Spielplan der French Open, wo die Viertelfinalspiele für Männer und Frauen nicht komprimiert an einem Tag stattfinden. Am Donnerstag sind im Normalfall nur die Halbfinals der Frauen angesetzt, die Männer hätten normalerweise spielfrei. Für die Damen ist eine Verschiebung deswegen besonders problematisch.

Noch kein Dach in Paris

Roland Garros verfügt darüber hinaus als letzter der vier Gastgeber der Grand Slams noch nicht über ein Dach. Erste Arbeiten dafür wurden bereits ausgeführt, im Gegensatz zu den bisherigen Ankündigungen soll es nun aber erst 2021 statt im kommenden Jahr fertig werden, wie die Organisatoren unter der Woche bestätigten.

In Wimbledon wurde soeben ein zweites Dach eingeweiht, die US Open in Flushing Meadows verfügen bereits seit dem vergangenen Jahr über zwei überdachte Courts, die Australian Open in Melbourne sogar über drei.

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Roland Garros beschränkt sich im Zuge seiner bereits begonnenen Umbaumaßnahmen, die zwischen 500 und 700 Millionen Euro kosten sollen, auf ein überdachtes Stadion. Der Hauptplatz Philippe Chatrier soll mit einer ausfahrbaren Dachkonstruktion versehen werden kann. Elf regenschirmartige Elemente sollen sich dann innerhalb von fünfzehn Minuten auf einem Metallgerüst über den Court schieben lassen.

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