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Serena Williams legt sich im US-Open-Finale mit dem Schiedsrichter an
Serena Williams legt sich im US-Open-Finale mit dem Schiedsrichter an © Getty Images
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Serena Williams spricht über die schwere Zeit nach dem verlorenen US-Open-Finale. Der US-Superstar begibt sich in dieser Zeit in psychologische Behandlung.

US-Superstar Serena Williams hat sich nach dem Eklat bei ihrer Niederlage im Finale der US Open 2018 in psychologische Behandlung gegeben.

Das erklärte die 37-Jährige in einer Kolumne für das US-Modemagazin Harper's Bazaar.

"Ich habe nach Antworten gesucht, aber obwohl ich das Gefühl hatte, Fortschritte zu machen, war ich nicht bereit, einen Schläger in die Hand zu nehmen", schreibt Williams.

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Williams legt sich mit Schiedsrichter an

Beim verlorenen Endspiel gegen die Japanerin Naomi Osaka hatte sich die 23-malige Grand-Slam-Siegerin nach einer Verwarnung wegen illegalen Coachings mit dem Schiedsrichter angelegt.

Sie stand kurz vor der Disqualifikation und wurde anschließend für ihren Ausraster mit einer Geldstrafe belegt.

Bis heute empfindet sie die Situation als Beispiel für Sexismus: "Warum werden Frauen als 'emotional, verrückt und irrational' abgestempelt, wenn sie leidenschaftlich werden?", fragte sie in dem Text.

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Serena entschuldigt sich bei Osaka

Bei ihrer Gegnerin, deren erster Grand-Slam-Sieg von dem Geschehen überschattet worden war, habe sie sich entschuldigt. Osaka habe ihr daraufhin Unterstützung für ihren Kampf versprochen.

"Als Naomis Antwort kam, sind mir die Tränen das Gesicht heruntergelaufen", schrieb Williams. "Manche Leute verwechseln Wut mit Stärke, weil sie die beiden nicht auseinanderhalten können", habe Osaka ihr mitgeteilt.

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