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TENNIS-GBR-WIMBLEDON
TENNIS-GBR-WIMBLEDON © Getty Images
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Novak Djokovic hat in Wimbledon seine erste echte Prüfung gegen Hubert Hurkacz gemeistert und das Achtelfinale erreicht. Dort trifft er auf Felix Auger-Aliassime oder Ugo Humbert.

Novak Djokovic hat in Wimbledon die dritte Runde erreicht. Sein Finalgegner aus dem Vorjahr ist dagegen bereits ausgeschieden.

Als Novak Djokovic seinen ersten echten Härtetest trotz einiger Mühen bestanden hatte, war sein Finalgegner aus dem Vorjahr bereits enttäuscht als Verlierer vom Platz geschlichen. Während Titelverteidiger Djokovic in Wimbledon sein Drittrundenmatch gegen den starken Polen Hubert Hurkacz 7:5, 6:7 (5:7), 6:1, 6:4 gewann, schied der Südafrikaner Kevin Anderson überraschend früh aus.

Kampf und Spaß

Dabei musste sich auch Djokovic gegen den 22-jährigen Hurkacz mehr quälen, als ihm womöglich lieb war. Exakt drei Stunden lang wurde der im Ranking Führende von der Nummer 48 gefordert. "Glückwunsch an Hubert für ein großartiges Spiel", sagte Djokovic: "Es war ein großartiger Kampf in den ersten Sätzen. Es hat Spaß gemacht."

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Deutsche Spieler waren am fünften Tag keine im Einsatz. Ohnehin haben einzig Julia Görges gegen Serena Williams und Jan-Lennard Struff gegen den Kasachen Michail Kukuschkin am Samstag noch die Chance, in die zweite Woche des Rasen-Majors einzuziehen.

Hurkacz spielte gegen Djokovic phasenweise spektakulär. Im zweiten Satz erarbeitete sich der 1,96-m-Schlaks mit einem spektakulären Becker-Hecht einen Satzball, im Tiebreak machte er einen wichtigen Punkt beinahe im Spagat. Djokovic war bemüht, die Ballwechsel lange offen zu halten und auf Fehler seines unerfahrenen Gegners zu warten. Das Problem: Diese kamen nicht.

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Jedenfalls zunächst nicht, denn ab dem dritten Satz legte der Favorit die berühmte Schippe drauf. Plötzlich ging alles ganz schnell. Hurkacz konnte sein Niveau nicht ganz halten, Djokovic machte kaum noch Fehler.

Achtelfinal-Gegner noch offen

Sein nächster Gegner ist nun der kanadische Shooting-Star Felix Auger-Aliassime oder Ugo Humbert (Frankreich). 

Der an Nummer vier gesetzte Anderson unterlag derweil Guido Pella (Argentinien/Nr. 26) 4:6, 3:6, 6:7 (4:7). Zuletzt hatte der 33-Jährige mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Vor seinem Start beim Vorbereitungsturnier in Queens hatte er eine mehrmonatige Pause einlegen müssen, Probleme am Ellenbogengelenk machten das Tennisspielen unmöglich.

Im Vorjahr hatte Anderson in Wimbledon noch sein zweites Grand-Slam-Endspiel nach den US Open 2017 erreicht. Dabei hatte er im Halbfinale gegen den US-Amerikaner John Isner das mit einer Dauer von 6:36 Stunden zweitlängste Match der Turniergeschichte bestritten. Sein Duell mit Pella dauerte diesmal nur 2:34 Stunden. 

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