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NEW YORK, NEW YORK - AUGUST 31: Nick Kyrgios of Australia reacts during his Men's Singles third round match against Andrey Rublev of Russia on day six of the 2019 US Open at the USTA Billie Jean King National Tennis Center on August 31, 2019 in Queens borough of New York City. (Photo by Clive Brunskill/Getty Images)
Nick Kyrgios muss bei den US Open überraschend die Segel streichen © Getty Images
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Nick Kyrgios scheitert bei den US Open am 21-jährigen Andrey Rublev. Bereits während der Partie überrascht der Tennis-Bad-Boy mit seinen Aussagen.

Tennis-Bad-Boy Nick Kyrgios musste bei den US Open überraschend die Segel streichen.

Der Australier unterlag in der dritten Runde dem 21-jährigen Andrey Rublev 6:7, 6:7, 3:6. Der Russe hatte zuvor bereits Stefanos Tsitsipas aus dem Turnier geworfen. "Heute war mein Tag. Ich hätte nicht gedacht, dass ich beide Tie-Breaks gewinne", freute sich Rublev. Im Achtelfinale wartet der Italiener Matteo Berrettini.

Kyrgios: "Will gar nicht hier sein"

Bereits während der Partie sagte Kyrgios: "Ich will gar nicht hier sein. Ich möchte nach Hause." Nach dem Match erklärte er, dass es nicht leicht für ihn sei, länger als fünf Monate auf Tour zu sein. Auf die Frage, ob er eine Suspendierung wirklich begrüßen würde, damit er mehr Zeit zu Hause verbringen könne, sagte der 24-Jährige: "Ich weiß nicht, ob ich es so betrachte. Ich weiß es nicht. Ich habe nichts zu sagen. Ich schätze, es liegt außerhalb meiner Kontrolle."

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Er habe nicht mit jemandem gesprochen, der an der Entscheidung beteiligt ist, aber er glaube, dass die ATP-Tour ohne ihn schwächer wäre. "Ich schätze, ich bin ein ziemlich langweiliger Spieler", sagte Kyrgios sarkastisch. "Ich bringe nicht viel für den Sport, also...."

Mit seinem Sommer sei er aber zufrieden. "Es war recht konstant", sagte Kyrgios: "Voller Ups und Downs, Achterbahnfahrt. Ich hatte Spaß. Ich hatte definitiv ein paar großartige Momente."

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ATP ermittelt gegen Kyrgios

Die Spielervereinigung ATP hatte gegen Kyrgios nach dessen jüngster Verbalattacke Ermittlungen aufgenommen. Nach seinem Erstrunden-Sieg bei den US Open gegen den US-Amerikaner Steve Johnson hatte er die ATP als "ziemlich korrupt" bezeichnet. Einen Zeitrahmen für eine Entscheidung über eine mögliche Strafe nannte die Profi-Vereinigung nicht.

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Erst kürzlich sorgte der Tennis-Profi für negative Schlagzeilen, als er beim ATP-Masters in Cincinnati erst zwei Schläger zerschmetterte und anschließend den Schiedsrichter beleidigte und vor dessen Stuhl auf den Boden spuckte. Die ATP belegte ihn dafür mit einer rekordverdächtigen Strafe von 113.000 US-Dollar.

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