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Laura Siegemund steht in der 2. Runde der French Open
Laura Siegemund steht in der 2. Runde der French Open © Imago
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München - Laura Siegemund ist bei den French Open gegen Mladenovic schon 1:5 hinten - nach einem klaren Schiri-Fehler dreht sie auf, gewinnt Satz und Match mit Beigeschmack.

Ärger um Laura Siegemund - aber die 32-Jährige ist als als erste deutsche Einzelspielerin in die zweite Runde der French Open eingezogen.

Siegemund schlug in ihrem Erstrundenmatch die Französin Kristina Mladenovic mit einer beherzten Leistung 7:5, 6:3. (Spielplan und Ergebnisse der French Open 2020)

Siegemund hatte zu Beginn größere Probleme, kämpfte sich dann nach einem 1:5 mit großem Willen ins Match.

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Schiedsrichter-Fehler zugunsten von Siegemund

Knackpunkt und Aufreger der Partie war der Satzball für Mladenovic - sieben hatte sie davor schon vergeben: Bei 1:5 aus ihrer Sicht Siegemund schlug einen Ball, der bereits zweimal in ihrem Feld aufgesprungen war, noch einmal über das Netz. Mladenovic spielte die Filzkugel zwar noch zurück, lief dabei aber ins Netz - Punkt Siegemund.

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Die Schiedsrichterin hatte Siegemunds Fehler nicht gesehen, weil die Deutsche sich auch selbst nicht meldete, blieb es beim falschen Punkt gegen Mladenovic.

In den Sozialen Medien wurden schnell Schummel-Vorwürfe laut. Mladenovic sah die Schuld aber vor allem bei der Unparteiischen. "Ich denke die Stuhlschiedsrichterin war die einzige Person auf dem Center Court, die es nicht gesehen hat", sagte die 27-Jährige auf der Pressekonferenz nach der Partie.

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Dass Siegemund ihren Fehler nicht zugab, nahm die Französin ihr offenbar nicht übel. "Wenn sie das gemacht hätte, hätte sie all meinen Respekt gehabt und es wäre super Fairplay gewesen", ergänzte Mladenovic: "Aber sie ist nicht die Verantwortliche."

Um solche Fehlentscheidungen zukünftig zu vermeiden, forderte sie die Einführung des Videobeweises wie im Fußball. "Das wäre großartig und wir würden ein Szenario wie dieses verhindern", meinte Mladenovic.

Siegemund dreht gegen Mladenovic nach heiklem Punkt auf

Nachdem Siegemund sich durch den heiklen Punkt noch einmal gerettet hatte, drehte sie auf und fand auch immer häufiger spielerische Lösungen.

Mladenovic war dagegen komplett von der Rolle, vergab weitere Satzbälle und verlor Durchgang eins noch mit 5:7.

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Im zweiten Satz hielt Siegemund die Konzentration hoch und machte per Vorhandwinner nach 2:02 Stunden ihren Erfolg perfekt.

Für ihre Gegnerin war es das zweite bittere Aus bei einem Grand-Slam-Turnier in Folge. Bei den US Open in New York hatte Mladenovic vor wenigen Wochen nach 6:1, 5:1-Führung noch verloren und sich zudem über die ihrer Meinung nach teils menschenunwürdigen Einschränkungen beim Turnier in Flushing Meadows beschwert, die ihr psychisch schwer zugesetzt hatten. Ihre Aussagen damals hatten für viel Aufregung gesorgt.

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Kerber und Petkovic schon raus - Görges überrascht

Am teilweise verregneten Dienstag nutzte auch Julia Görges (Bad Oldesloe) ihre Chance, die Bilanz der Starterinnen des Deutschen Tennis Bundes (DTB) weiter aufzubessern.

Die 31-Jährige setzte sich nach einer Achterbahnfahrt ein wenig überraschend gegen die an Nummer 19 gesetzte US-Amerikanerin Alison Riske mit 6:3, 6:7 (4:7) und 6:1 durch. Im zweiten Satz führte Görges schon 5:2 und vergab drei Matchbälle, musste den Durchgang jedoch noch abgeben. Im dritten Satz behielt sie jedoch die Nerven.

In der zweiten Runde treffen Siegemund und Görges gegeneinander.

Zuvor hatten die deutsche Nummer eins Angelique Kerber, Andrea Petkovic, Tamara Korpatsch und Anna-Lena Friedsam ihre Auftaktduelle verloren.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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