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Dominic Thiem musste sich nach über fünf Stunden geschlagen geben
Dominic Thiem musste sich nach über fünf Stunden geschlagen geben © Imago
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Dominic Thiem und Diego Schwartzman liefern sich ein denkwürdiges Viertelfinale bei den French Open. Am Ende steht ein überraschender Sieger.

US-Open-Champion Dominic Thiem ist in einem hochklassigen Marathonmatch überraschend im Viertelfinale der French Open gescheitert.

Der an Position drei gesetzte Österreicher, der in den vergangenen beiden Jahren jeweils im Endspiel Rekordsieger Rafael Nadal unterlag, verlor in der Runde der letzten Acht nach 5:08 Stunden gegen den Argentinier Diego Schwartzman (Nr. 12) mit 6:7 (1:7), 7:5, 7:6 (8:6), 6:7 (5:7), 2:6.

Thiem verpasste damit seinen fünften Halbfinaleinzug in Paris in Serie. Er hatte von Beginn an große Mühe mit Schwartzman, der beim Masters in Rom Nadal auf Sand niedergerungen hatte.

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Thiem gibt Führung aus der Hand

Der 28-Jährige aus Buenos Aires sicherte sich den ersten Satz im Tiebreak - dann entwickelte sich auf dem Court Philippe Chatrier eine Sandplatz-Schlacht.

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Erst nach 3:24 Stunden gelang Thiem nach einem nervenaufreibenden dritten Durchgang die 2:1-Satzführung. Beim Stand von 4:5 im vierten Satz wehrte Thiem zunächst drei Satzbälle ab, wurde dann aber im Tiebreak in den fünften Satz gezwungen.

Thiem gehörte neben dem zwölfmaligen French-Open-Sieger Nadal (Spanien) und dem Weltranglistenersten Novak Djokovic (Serbien) zu den absoluten Topfavoriten in Paris. Nadals Duell mit dem Italiener Jannik Sinner, der Deutschlands Topspieler Alexander Zverev im Achtelfinale bezwangen hatte, war noch für den Dienstagabend angesetzt. In dem Match wird Schwartzmans Halbfinalgegner ermittelt.

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