vergrößernverkleinern
Simon Terodde verlässt den VfB Stuttgart in Richtung 1. FC Köln
Simon Terodde verlässt den VfB Stuttgart in Richtung 1. FC Köln © Getty Images
teilenE-MailKommentare

Der Transfer von Zweitliga-Torschützenkönig Simon Terodde ist perfekt. Der Stürmer wird den VfB Stuttgart in der Winterpause 2017/18 zu einem Ligakonkurrenten verlassen.

Der Wechsel von Simon Terodde ist perfekt. Der Stürmer wechselt in der Winterpause 2017/18 vom VfB Stuttgart zum 1. FC Köln. Die Ablöse soll rund drei Millionen Euro betragen. Der 29-Jährige erhält die Rückennummer neun.

Die krisengebeutelten Kölner rüsten sich mit diesem Transfer für die Aufholjagd vom letzten Tabellenplatz. Nach der Hinrunde steht Köln mit nur sechs Punkten auf dem 18. Rang (Die Tabelle der Bundesliga).

Terodde kehrt damit zu seinem Ex-Verein zurück. Der 29-Jährige gab sein Bundesliga-Debüt im Dress des FC und stand von 2009 bis 2011 dort unter Vertrag. Der Zweitliga-Torschützenkönig unterschrieb einen Vertrag bis 30. Juni 2021.

Erster Transfer unter Veh

Kölns Geschäftsführer Armin Veh sagte zum ersten Transfer in seiner Amtszeit: "Simon Terodde ist körperlich stark, hat seine Qualitäten im Abschluss über Jahre hinweg mit einer sehr guten Trefferquote unter Beweis gestellt und ist ein richtig guter Typ."

Auch Terodde selbst kommentierte seinen Wechsel und freut sich auf seine Rückkehr: "Ich hatte zwei sehr schöne Jahre in Köln und freue mich sehr, zurückzukehren. Beim FC habe ich meine ersten Schritte im Profi-Fußball gemacht und kenne das besondere Gefühl, im RheinEngergieSTADION zu spielen. Natürlich haben wir in der Rückrunde eine harte Aufgabe vor uns, aber wir werden alles versuchen, den Klassenerhalt noch zu schaffen."

Reschke erklärt Beweggründe

Beim VfB hat man es sich mit der Entscheidung, Terodde ziehen zu lassen, nicht leicht gemacht.

"Simon hat in der vergangenen Saison Überragendes für den VfB geleistet und einen wichtigen Teil dazu beigetragen, dass dem VfB die sofortige Rückkehr in die Bundesliga geglückt ist", sagte Sportvorstand Michael Reschke: "Dementsprechend war der Wechsel zum 1. FC Köln sowohl für Simon als auch für uns keine einfache Entscheidung. Letztlich war es aber Simons ausdrücklicher Wunsch, mit dem Wechsel einen Schritt in Richtung Heimat und Familie zu gehen, das hat am Ende sicherlich den Ausschlag gegeben."

Nächste Artikel
previous article imagenext article image