Perfekt! Aubameyang wechselt zu Arsenal
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Borussia Dortmund bestätigt am Mittwochmittag mit einer Ad-hoc Meldung den bevorstehenden Aubameyang-Deal. Auch eine Ablöse wird genannt.

Der Poker um Pierre-Emerick Aubameyang ist beendet. 

Am Mittwochmittag veröffentlichte der BVB eine Ad-hoc Meldung, zu der der börsennotierte Verein verpflichtet ist. Darin bestätigen die Dortmunder eine Einigung mit dem FC Arsenal. Die Ablösesumme beträgt offiziell 63,75 Millionen Euro. Wenig später vermeldeten die Dortmunder den Abgang auch auf ihrer Webseite.

"Von den unschönen Ereignissen der vergangenen Wochen abgesehen, erinnern wir uns gern daran zurück, dass die Geschichte von Pierre-Emerick Aubameyang beim BVB über mehr als vier Jahre eine einzige Erfolgsstory war. Er hat in dieser Zeit Großartiges für Borussia Dortmund geleistet, viele wichtige Tore geschossen und ist Teil jener Mannschaft, die 2017 den DFB-Pokal nach Dortmund geholt hat", sagte Sportdirektor Michael Zorc.

Wenger plaudert Deal vorzeitig aus

Zuvor hat Arsenal-Coach Arsene Wenger den unmittelbar bevorstehenden Deal mit dem Gabuner bereits ausgeplaudert.

Ein Reporter des Vereins-TV der Gunners fragte den Franzosen nach der 1:3-Niederlage bei Swansea am Mittwoch: "Aubameyang ist ein Arsenal-Spieler, Sie müssen erleichtert sein, dass der Deal über die Bühne gegangen ist?" Darauf antwortete Wenger: "Ja, das sind gute Nachrichten. Wir brauchen Leute, die uns in der Offensive mehr Durchschlagskraft geben."

Bei der Veröffentlichung des Videos kam es offensichtlich zu einer Panne, denn der kurze Clip erschien kurz nach dem Abpfiff in Swansea online - betitelt mit Wengers Reaktionen zum Spiel.

Wenger äußerte sich dabei weiter zu Aubameyang, der nach übereinstimmenden Informationen aus England zur Stunde seinen Medizincheck in London absolviert.

"Bin froh, dass er unterschrieben hat"

"Er hat eine große Herausforderung vor sich, er will sich in der Premier League durchsetzen. Ich glaube, er wird hier willkommen sein und es sind großartige Nachrichten, dass er bei uns unterschrieben hat", meinte Wenger weiter.

Die offizielle Bestätigung der Vereine über den Deal steht aber noch aus. Bereits am Dienstagabend waren in den sozialen Netzwerken Bilder vom Fanshop der Londoner aufgetaucht, in welchen das Trikot des Stürmers bereits zum Verkauf steht.  Demnach erhält der 28-Jährige beim Europa-League-Klub die Rückennummer 14.

Auch bei der Suche der Dortmunder nach einem Nachfolger für den Gabuner ist am Mittwochmorgen offenbar der Durchbruch gelungen. Wie die britische BBC berichtet, haben sich der BVB und der FC Chelsea auf eine Leihe von Stürmer Michy Batshuayi verständigt.

Giroud macht Weg für Aubameyang-Nachfolger frei

Teil der großen Stürmer-Rochade ist auch Olivier Giroud.

Countdown läuft: So schließt das Winter-Transferfenster

Wie der Telegraph berichtet, haben der FC Chelsea und der FC Arsenal Einigung über einen Transfer von Olivier Giroud erzielt. Die Ablösesumme soll bei 18 Millionen Pfund (rund 20,5 Millionen Euro) liegen. Giroud soll am Mittwoch den Medizincheck bei den Blues absolvieren.

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