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Atlético Madrid gibt die Verpflichtung von Toptalent Joao Félix bekannt. Die Ablösesumme für den Portugiesen beläuft sich auf weit über 100 Millionen Euro.

Atlético Madrid hat das Rennen um das portugiesische Sturmjuwel Joao Félix gemacht.

Der spanische Erstligist gab am Mittwoch die Verpflichtung des 19-Jährigen von Benfica Lissabon bekannt, der für 126 Millionen Euro kommt und einen Vertrag bis 2026 erhält. Félix soll sieben Millionen Euro netto im Jahr verdienen.

Die Madrilenen verkündeten auf ihrer Website eine Vertragslaufzeit über sieben Jahre. Laut FIFA-Statuten ist zwar nur eine maximale Dauer über fünf Jahre zulässig, in Übereinstimmung mit nationalem Recht sind aber auch längere Vertragslaufzeiten möglich.

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Bei Atlético ist der Nationalspieler als Nachfolger von Antoine Griezmann eingeplant. Félix wird bei den "Colchoneros" das Trikot mit der Rückennummer sieben tragen. Die Nummer war in den vergangenen fünf Jahren stets an Griezmann vergeben gewesen.

Griezmann-Wechsel steht bevor

Der Weltmeister wird die Rojiblancos mit hoher Wahrscheinlichkeit nach fünf Jahren ebenfalls für festgeschriebene 120 Millionen Euro Ablöse verlassen. Sein Wechsel zum FC Barcelona gilt als ausgemacht.

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Joao Félix, der "neue Cristiano Ronaldo", hat Europas Topklubs in der abgelaufenen Saison mit 20 Toren in 43 Pflichtspielen für Benfica auf sich aufmerksam gemacht. 

Zahlreiche Topklubs interessiert

Im Wettbieten um Félix hat Atlético mehrere andere Spitzenklubs ausgestochen. Auch der Stadtrivale Real Madrid, Manchester United, Manchester City und Juventus Turin sollen sich intensiv um den Jungstar bemüht haben, auch von einem Interesse des deutschen Rekordmeisters Bayern München war die Rede. 

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Dabei kam der Offensivstar, der am liebsten direkt hinter dem Mittelstürmer wirbelt, quasi aus dem Nichts. Bis Anfang Januar fristete Félix unter Benfica-Coach Rui Vitoria ein Reservistendasein, in den Champions-League-Gruppenspielen gegen Bayern München stand er nicht einmal im Kader.

Félix startet bei Benfica durch

Im Januar wechselte Benfica den Trainer. Unter Bruno Lage war die Nummer 79 plötzlich Stammspieler - und führte die Mannschaft mit mitreißendem Fußball und insgesamt 24 Torbeteiligungen zum 37. Meistertitel.

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Bei der Final-Endrunde der Nations League in Portugal gab Félix sein Debüt in der Nationalmannschaft. Im ersten Halbfinale gegen die Schweiz lief er von Beginn an auf - die Schlagzeilen gehörten aber Ronaldo, der den Europameister mit drei Toren fast im Alleingang zum 3:1 gegen die Eidgenossen schoss.

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