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Manchester United schaut sich offenbar nach einer Alternative für Jadon Sancho um. Diese könnte mit Ousmane Dembélé ein alter Bekannter des BVB sein - der würde profitieren.

Profitiert der BVB sogar finanziell vom "Nein" zum Wechsel von Jadon Sancho?

Nachdem die Deadline verstrichen war, die die Dortmunder möglichen Interessenten gesetzt hatten, stellte Sportdirektor Michael Zorc zum Auftakt des Trainingslagers in Bad Ragaz klar: Es wird in diesem Sommer keinen Verkauf des englischen Juwels geben.

Zudem überraschte er mit der Neuigkeit, dass der Vizemeister den Vertrag des 20-Jährigen bereits im vergangenen Jahr um ein Jahr bis 2023 verlängert hat.

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Dembélé als Sancho-Alternative?

Diese Ansage hat offenbar auch Manchester United verstanden. Auch wenn einige namhafte Experten und frühere Top-Spieler davon überzeugt sind, dass ein Wechsel in diesem Sommer noch nicht vom Tisch sei. "Es geht nur darum, etwas mehr Geld rauszuholen. Das ist die Natur der Sache", sagte etwa Ex-United-Spieler Owen Hargreaves bei BT Sport und vermutet einen "großen Bluff".

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Dennoch sieht man sich beim englischen Traditionsverein angeblich nach Alternativen um. Und eine ist laut ESPN ausgerechnet ein Ex-Borusse: Ousmane Dembélé.

Der Weltmeister konnte auch drei Jahre nach seinem Wechsel zum FC Barcelona seine Ablöse in dreistelliger Millionenhöhe noch nicht rechtfertigen. Zudem ist er immer wieder verletzt, absolvierte im vergangenen Oktober sein letztes Spiel für die Katalanen. Nun sei eine Leihe von ManUnited inklusive Kaufoption im Gespräch.

BVB verdient bei Verkauf von Dembélé mit

Dortmund würde davon profitieren. Denn der BVB verdient auch heute noch an dem Deal von 2017. 105 Millionen Euro betrug damals die fixe Ablösesumme, doch es wurden allerhand Zusatzzahlungen vereinbart. Nach SPORT1-Informationen kann der BVB bei diesem Mega-Deal anhand von individuellen Vereinbarungen am Ende maximal auf 148 Millionen Euro kommen.

Bisher strich die Borussia rund 33 Millionen Euro an Sonderzahlungen ein, wie SPORT1 aus BVB-Kreisen erfuhr. Zudem sind sämtliche Sondervereinbarungen, die bis zum Vertragsende am 30. Juni 2022 gelten, bei einem Wechsel sofort fällig.

Soll heißen: Wenn Barcelona Dembélé in diesem Sommer verkauft, stünden dem BVB noch zehn Millionen Euro an Prämien zu. Bei einer Leihe mit Kaufoption würde sich dieser Betrag um ein Jahr verschieben.

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