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Längenfeld - Schalke-Boss Jochen Schneider reagiert mit Unverständnis auf die verbale Transferoffensive des 1. FC Köln in Sachen Mark Uth. Der Stürmer will nach SPORT1-Infos weg.

Die deutlichen Worte von Markus Gisdol in Richtung Mark Uth sind beim FC Schalke 04 einigen sauer aufgestoßen.

Der Köln-Coach sagte erst kürzlich: "Mark hat ein großes Loch bei uns hinterlassen. Er war nahezu an allen Toren beteiligt. Wir haben ihn noch nicht abgeschrieben und die Hoffnung, dass er am Ende doch noch zu uns kommt."

Uth war in der Rückrunde der vergangenen Saison von Schalke nach Köln verliehen und machte für die Geißböcke fünf Tore und sechs Vorlagen in 15 Ligaspielen.

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Die Kölner ließen die Kaufklausel in Höhe von rund 10 Mio. Euro für den einstigen Nationalspieler (1 A-Länderspiel) allerdings verstreichen.

Schalke-Boss Schneider schießt in Richtung Köln

Schalke-Boss Jochen Schneider ist sauer auf das Vorpreschen der Kölner und sagt in Richtung Gisdol: "Es gibt eigentlich einen Ehrenkodex in der Bundesliga. Man spricht nicht über Spieler anderer Vereine. Das gehört sich nicht. Das tun wir auch nicht."

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Schneider stellt klar: "Mark Uth war Spieler des 1. FC Köln für sechs Monate. Die Zeit ist vorbei. Die Kölner hatten ja die Chance, die Option zu ziehen. Das haben sie nicht gemacht. Wir haben Köln klar mitgeteilt, dass es keine Möglichkeit mehr für sie geben wird. Daran wird sich auch nichts mehr ändern."

Uth drängt auf Wechsel

Auf Schalke hoffen sie nun, dass Uth die Sturmflaute aus der Negativ-Rückrunde der vergangenen Saison (nur ein Sieg) beenden kann. Der 28-jährige Angreifer kam im Sommer 2018 ablösefrei von 1899 Hoffenheim nach Schalke und hat bei den Königsblauen noch Vertrag bis 2022.

Nach SPORT1-Informationen würde der gebürtige Kölner an sich auch in der kommenden Saison gerne für seinen Heimatverein kicken und hat das auch seinen Beratern und den beiden Klubs mitgeteilt. Das Verhältnis zu S04-Coach David Wagner gilt nicht gerade als das Beste.

Schneider abschließend: "Mark bringt sich gut ein hier bei uns. Es wurde jetzt genug über ihn gesprochen. Das Thema ist erledigt!"

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