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David Alaba wird den FC Bayern im Sommer aller Voraussicht nach verlassen. In Spanien heißt es nun, eine Entscheidung über den neuen Klub sei mehr oder weniger gefallen.

Von der schwarzen Bestie zum weißen Ballett?

"Die Unterschrift von David Alaba bei Real Madrid ist im Ofen, als wäre es ein Kuchen wie der, den David für die Waisenkinder in München macht", schrieb die spanische Sportzeitung Marca mit Sitz in Madrid mehr oder weniger poetisch am Dienstag. Der Kontrakt müsse quasi nur noch fertiggebacken werden.

Untermalt mit einem Bild Alabas, das er am Montag gepostet hatte und ihn in einer Backstube zeigt. Der Verteidiger des FC Bayern (bei Real als "Bestia Negra", "schwarze Bestie" gefürchtet) hatte sich kurz vor Weihnachten nochmals eine besondere Weihnachtsüberraschung einfallen lassen.

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Er bescherte die Kinder im Münchner Waisenhaus mit einer Spezial-Lieferung: Über 30 Weihnachtsstollen, mehr als 90 Lebkuchen und über 120 Kilogramm Plätzchen lieferte der österreichische Nationalspieler, dazu durften sich die Beschenkten über Trikots, Schals, Mützen und Fußbälle freuen.

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Noch verteilte er Fanartikel mit dem Münchner Logo. Vieles spricht allerdings dafür, dass das im kommenden Jahr anders aussehen wird.

David Alaba vor dem Abschied beim FC Bayern

Alabas Vertrag bei den Bayern läuft im Sommer aus, ab dem 1. Januar darf er offiziell mit interessierten Klubs verhandeln, ohne den FCB darüber informieren zu müssen.

“Wir haben viele Gespräche geführt. Ziel war immer die Vertragsverlängerung. Dann gab es im Oktober ein finales Gespräch mit Deadline. Unser Angebot ist nicht angenommen worden und dann hat unser Präsident das Angebot zurückgezogen. Das ist der Stand der Dinge", bekräftigte Karl-Heinz Rummenigge am Sonntag im CHECK24 Doppelpass.

Der Vorstandsvorsitzende der Münchner machte wenig Hoffnung, dass sich am Status quo noch einmal was ändern wird.

"Wir haben alles in die Waagschale gelegt, was möglich war. Aber dann muss man einfach akzeptieren: Es hat nicht gereicht."

Marca: "Alle Argumente" sprechen für Real Madrid

Feuer frei also für all jene Klubs, die nun darauf hoffen, Alaba ablösefrei unter Vertrag nehmen zu können. Wie SPORT1 seit geraumer Zeit berichtet, ist Spanien das präferierte Ziel Alabas.

Und offenbar hat Real im Vergleich mit dem klammen FC Barcelona die Nase vorn. Gemäß der Marca spreche trotz aller Konkurrenz von PSG, Manchester City, Liverpool oder Chelsea "alle Argumente" für die Königlichen.

Auch die Sparpolitik des Klubs (erstmals seit 40 Jahren kein Transfer im Sommer) sei im Fall Alaba kein Widerspruch.

In Sachen Finanzpolitik käme es bei Real vor allem darauf an, dass die Zahlen bei den Transferausgaben stimmen. Und diesen Posten würde Alaba, unabhängig davon wie sein sicherlich üppiges Gehalt ausfallen würde, nicht belasten.

Alaba für Real der perfekte Transfer

Real schätze vor allem die Vielseitigkeit Alabas. So könnte er sowohl in der Innenverteidigung neben Sergio Ramos agieren und dort als Linksfuß das Aufbauspiel auf ein neues Level heben, als auch auf der Position des Linksverteidigers, wo der Brasilianer Marcelo (aktuell teurer Backup) seinen Zenit überschritten hat.

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Und mit 29 Jahren ist Triple-Sieger Alaba im besten Alter. Er hat noch einige Jahre auf höchstem Niveau vor sich, ist gleichzeitig aber ungemein erfahren.

Alles in allem: eine scheinbar perfekte Symbiose. Oder wie es die Marca formuliert: "Die Unterschrift im Ofen, enthält alle Zutaten, um München im Sommer gegen Madrid zu tauschen."

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