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Offenbar will nicht nur Neymar die spektakuläre Wiedervereinigung mit Lionel Messi. Der Ex-Berater des Argentiniers lässt nun ebenfalls aufhorchen.

Mit seinem öffentlich geäußerten Wunsch, schon im kommender Jahr wieder mit Lionel Messi zusammenspielen zu wollen, hat Superstar Neymar jede Menge Staub aufgewirbelt. Nun hat ein langjähriger Vertrauter Messis die Gerüchteküche noch weiter befeuert.

"Leo will auch wieder mit Neymar spielen. Der Wunsch beruht auf Gegenseitigkeit", zitiert Le Parisien Josep Maria Minguella, Messis früheren Berater: "Sie wissen, dass sie mehr Möglichkeiten haben werden, gemeinsam Titel auf dem Platz zu gewinnen."

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Lionel Messi und Neymar: Zukunft bei beiden ungewiss

Neymar und Messi spielten zwischen 2013 und 2017 beim FC Barcelona Seite an Seite, ehe Neymar für 222 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain ging. Aktuell ist die Zukunft beider Superstars ungewiss.

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Neymar ist sich mit PSG noch nicht über eine Verlängerung seines 2022 auslaufenden Vertrags einig - und wäre im Sommer Kandidat für einen vorzeitigen Verkauf, wenn es dabei bleiben sollte. Bei Messi ist zu klären, ob sein spektakuläres Zerwürfnis mit Barca im Sommer zu reparieren ist, wenn der Klub demnächst eine neue Führung bekommt.

"Im Moment weiß keiner, was er tun wird, nicht einmal er", sagt Ex-Agent Minguella hierzu: "Mein Eindruck ist, dass er sich im Klub sehr wohlfühlt und auf das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen am 24. Januar warten wird." Von Anbahnungen eines Wechsels weiß er nichts zu berichten: "Derzeit gibt es nichts Konkretes."

Sollte es tatsächlich eine Wiedervereinigung Neymars und Messis geben, ist sie eher bei PSG zu erwarten: Die Ablösesumme für Neymar dürfte Barca im Moment nicht zahlen können, Messi dagegen wird aufgrund seiner Vertragskonditionen ablösefrei sein, wenn er sich rechtzeitig zum Abgang entschließt - und PSG zählt zu den wenigen Klubs, die sich sein Gehalt und die sonstigen Auslagen leisten können und wollen würden.

Leonardo, Sportdirektor von PSG, hat die entsprechenden Gerüchte mittlerweile auch kommentiert, sich auf Nachfrage des TV-Senders Canal+ aber recht bedeckt gehalten. "Wir müssen Respekt bewahren, Messi ist ein Spieler des FC Barcelona", erklärte er: "Wenn irgendwer bei unseren Spielern anklopft, sind wir nicht glücklich, wenn wir das tun, gilt das für andere Klubs genauso. Jetzt ist nicht die Zeit, an das Transferfenster zu denken."

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