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Patrick Lange muss beim Ironman auf Hawaii aufgeben. Nach dem Rennen meldet sich sein Management mit einem Update zu seinem Gesundheitszustand zu Wort.

Der entthronte Ironman-Weltmeister Patrick Lange hat sein vorzeitiges Aus bei der WM auf Hawaii offenbar gut verkraftet.

Es gehe ihm "den Umständen entsprechend gut", ließ der 33-Jährige über sein Management ausrichten. Wegen Schwindels musste Lange nach rund einem Drittel der Radstrecke an den Straßenrand fahren und vom Rad steigen, laut Management war ihm schwarz vor Augen geworden. 

"Ich habe heute morgen mit ihm telefoniert. Er meinte, dass er etwas viel geschwitzt hat in der Nacht. Aber auch, dass man als Athlet da durch muss. Ich kann nicht beurteilen wie schlimm sein Fieber war. Aber ich kann sagen, dass er offensichtlich ok gewesen sein muss, denn wenn er am Morgen Fieber gehabt hätte, dann wäre er gar nicht an den Start gegangen", erklärte Langes Trainer Faris Al-Sultan im SPORT1-Interview.

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Für Lange setzte sich damit die Seuchensaison fort.

Bei der EM in Frankfurt/Main war er von dem am Samstag siegreichen und nun dreimaligen Weltmeister Jan Frodeno deklassiert worden, bei der WM über die Halbdistanz wurde er zudem deutlich geschlagen. Lange verlor auch seinen Streckenrekord auf Hawaii an Frodeno. 

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In den Tagen vor dem WM-Rennen musste Lange zudem bittere Nachrichten aus seinem persönlichen Umfeld verkraften: Sein Trainer Faris Al-Sultan durfte wegen Problemen mit dem US-Visum nicht nach Hawaii reisen, seine Ehefrau Julia stürzte bei einer Radausfahrt.

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