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Normal Folge 51

In diesem Beitrag widmet sich Verena Bentele dem Thema „Sozialstaat“. Ihrer Einschätzung nach sind viel zu viele Mythen und Fehlurteile über den Sozialstaat im Umlauf, mit denen sie aufräumen möchte. So stimmt es nicht, dass der Sozialstaat nur für die „Schwachen“ da ist. Wir alle profitieren von ihm, ob wir nun zum Arzt gehen oder unsere Kinder in die Schule bringen. Aber vor allem ist es die Funktion des Sozialstaats, Menschen gegen Lebensrisiken wie Arbeitslosigkeit, Krankheit und Pflegebedürftigkeit abzusichern. 
Verena Bentele wendet sich auch dagegen, dass in vielen aktuellen politischen Debatten Wirtschafts- und Sozialpolitik gegeneinander ausgespielt werden. Dabei ergänzen und brauchen beide sich. Denn 50 Prozent des Bruttoinlandsprodukts beruhen auf dem privaten Konsum, und den kann es nur geben, wenn die Menschen ordentliche Löhne und auskömmliche Renten beziehen. Außerdem ist der Sozialstaat ein großer Arbeitgeber, der zum Beispiel allein im Gesundheitswesen sechs Millionen Menschen beschäftigt. 
Für Verena Bentele ist der Sozialstaat eine Superkraft und kein „Ungeheuer, das Unsummen verschlingt“, wie sie die Kritik an den angeblich defizitären Sicherungssystemen umschreibt. Wie diese Systeme noch besser werden können, zum Beispiel durch eine einzige gemeinsame Krankenkasse für alle Versicherten oder durch die Einführung einer Grundsicherung, das beschreibt sie ausführlich im letzten Teil dieses Talks.
Außerdem in unserer Sendung: „Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ Eine gemeinsame Aktion von One Billion Rising München mit dem Sozialverband VdK und der Bäckerinnung München, Landsberg und Erding gegen Gewalt an Frauen unter der Schirmherrschaft von VdK-Präsidentin Verena Bentele.
Das Sozialmagazin miteinander ist eine der beständigsten Sendereihen im Deutschen Fernsehen. Seit 27 Jahren informiert miteinander Monat für Monat über sozialpolitische Themen, rechtliche Fragen, zeigt Neues aus den Bereichen Gesundheit und Rente, ist generationsübergreifend und wendet sich an Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen.

Normal Folge 51

In diesem Beitrag widmet sich Verena Bentele dem Thema „Sozialstaat“. Ihrer Einschätzung nach sind viel zu viele Mythen und Fehlurteile über den Sozialstaat im Umlauf, mit denen sie aufräumen möchte. So stimmt es nicht, dass der Sozialstaat nur für die „Schwachen“ da ist. Wir alle profitieren von ihm, ob wir nun zum Arzt gehen oder unsere Kinder in die Schule bringen. Aber vor allem ist es die Funktion des Sozialstaats, Menschen gegen Lebensrisiken wie Arbeitslosigkeit, Krankheit und Pflegebedürftigkeit abzusichern. Verena Bentele wendet sich auch dagegen, dass in vielen aktuellen politischen Debatten Wirtschafts- und Sozialpolitik gegeneinander ausgespielt werden. Dabei ergänzen und brauchen beide sich. Denn 50 Prozent des Bruttoinlandsprodukts beruhen auf dem privaten Konsum, und den kann es nur geben, wenn die Menschen ordentliche Löhne und auskömmliche Renten beziehen. Außerdem ist der Sozialstaat ein großer Arbeitgeber, der zum Beispiel allein im Gesundheitswesen sechs Millionen Menschen beschäftigt. Für Verena Bentele ist der Sozialstaat eine Superkraft und kein „Ungeheuer, das Unsummen verschlingt“, wie sie die Kritik an den angeblich defizitären Sicherungssystemen umschreibt. Wie diese Systeme noch besser werden können, zum Beispiel durch eine einzige gemeinsame Krankenkasse für alle Versicherten oder durch die Einführung einer Grundsicherung, das beschreibt sie ausführlich im letzten Teil dieses Talks. Außerdem in unserer Sendung: „Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ Eine gemeinsame Aktion von One Billion Rising München mit dem Sozialverband VdK und der Bäckerinnung München, Landsberg und Erding gegen Gewalt an Frauen unter der Schirmherrschaft von VdK-Präsidentin Verena Bentele. Das Sozialmagazin miteinander ist eine der beständigsten Sendereihen im Deutschen Fernsehen. Seit 27 Jahren informiert miteinander Monat für Monat über sozialpolitische Themen, rechtliche Fragen, zeigt Neues aus den Bereichen Gesundheit und Rente, ist generationsübergreifend und wendet sich an Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen.
10.12.25