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Die Virginia Cavaliers stehen ein Jahr nach der sensationellsten Niederlage der Geschichte im Finale der NCAA. Das Ende ist allerdings höchst umstritten.

Die Virginia Cavaliers haben auf dramatische Art und Weise das Finale bei March Madness erreicht.

Im Halbfinale des Final Four im College Basketball setzten sich die an Nummer eins gesetzten Cavaliers mit 63:62 gegen die Auburn Tigers (Nr. 5) durch. ESPN schrieb von einer der "umstrittensten Schlussphasen aller Zeiten".

1,5 Sekunden vor dem Ende hatte Virginia noch mit zwei Zählern zurückgelegen, doch dann wurde Kyle Guy von Samir Doughty beim Dreier gefoult. Anschließend verwandelte er alle drei Freiwürfe. 

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Der Pfiff wurde allerdings unterschiedlich bewertet, die Spieler und Verantwortlichen der Tigers reagierten eher ungläubig. "Die NCAA braucht neue Referees", sagte Auburns Guard Bryce Brown beim Gang in die Kabine immer wieder.

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Denn zuvor hatte eine weitere Entscheidung für Rätselraten gesorgt. Virginias Ty Jerome hatte sich ein Doppeldribbling geleistet, das die Schiedsrichter jedoch nicht ahndeten. Erst dadurch kam es zu Guys Dreier-Versuch, bei dem Doughty Guys rechtes Bein berührte.

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Das zweite Halbfinale endete etwas weniger spannend. Die Texas Tech University schlug Michigan State mit 61:51 und fordert nun Virginia heraus.

Für die Cavaliers wäre ein Final-Sieg das Ende einer märchenhaften Story. In der vergangenen Saison hatten sie als erster Nummer-1-Seed aller Zeiten in der ersten Runde gegen eine Nr. 16 verloren und sich damit bis auf die Knochen blamiert. Nun ist Virginia auf dem besten Weg, die Schmach vergessen zu machen.

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