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Die Clemson Tigers siegen im National Championship Game gegen Titelverteidiger Alabama. Damit beendet erstmals seit 1897 ein Team die Saison mit 15 Siegen.

Die Clemson Tigers haben das Finale um die National Championship gewonnen und dabei eine historische Marke erreicht.

Durch den 44:16-Sieg im Levi's Stadium von Santa Clara/Kalifornien gegen Titelverteidiger Alabama Crimson Tide beendete das Team aus South Carolina, als erste Mannschaft seit 1897, eine Saison in der Top-College-Division mit 15 Siegen.

Gleichzeitig verpasste es Alabama seinerseits, nach einer bis dato makellosen Saison, ohne Niederlage zu bleiben. Für die beiden Dauerrivalen war es bereits das dritten Aufeinandertreffen im Finale in den vergangenen vier Jahren. 

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Lawrence führt Tigers zum Sieg 

Dabei überraschte weniger die Tatsache, dass die Tigers das Feld schlussendlich als Sieger verlassen konnten, sondern vielmehr die Art und Weiße wie es dazu kam.

Angeführt von Quarterback Trevor Lawrence, der mit seinem starken und präzisen Arm das Rampenlicht von Alabamas Tua Tagovailoa stahl, führten die Tigers bereits zur Halbzeit deutlich mit 31:16. Der True Freshman warf über 300 Yards und drei Touchdown-Pässe während Tagovailoa nach zwei Interceptions im Schlussviertel gar durch Backup Jalen Hurts ersetzt wurde.

Das Spiel der Crimson Tide war überraschend fehlerbeladen. In der Offense fehlte zumeist die Durchschlagskraft, zudem wurde ein einfaches Field-Goal verpasst und in der Defense fand man kein Mittel um Clemson zu stoppen. So hielt Bama zwar deutlich länger den Ball, gelingen wollte damit allerdings wenig. 

Höchste Niederlage für Alabama unter Nick Saban

Dabei sah es zu Beginn der Partie noch danach aus, als würde es das erhoffte Duell auf Augenhöhe werden. Dem ersten Touchdown der Tigers antwortete der Titelverteidiger mit einem 62-Yard-Touchdown-Catch von Jerry Jeudy. Auch in der Folge fand das Team von Supercoach Nick Saban zunächst die passende Antwort, so dass es lediglich mit einem Punkt Rückstand ins zweite Viertel ging.

In diesem zog Clemson dann jedoch spürbar an. Während Bama lediglich ein Field Goal gelang, legte Travis Etienne mit zwei Touchdown hintereinander den Grundstein für den Sieg. Mit insgesamt 26 Touchdowns in der Saison sorgte der Running Back zudem für einen neuen ACC-Saisonrekord. Ein weiteres Field Goal zur 15-Punkte-Pausenführung sorgte schließlich für die frühe Vorentscheidung.

Alabama gelang anschließend in der zweiten Halbzeit nichts mehr, wodurch die Clemson Tigers zum dritten Mal nach 1981 und 2016 die nationale Meisterschaft gewinnen konnte. Für Alabama war es zugleich die höchste Niederlage seit dem Amtsantritt von Saban im Jahr 2007.

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