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Die New Yorker Lions Braunschweig (in weiß) trainieren aktuell individuell
Die New Yorker Lions Braunschweig (in weiß) trainieren aktuell individuell © credit: football-aktuell.de/Dirk Pohl
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Das Coronavirus legt die Sportwelt lahm. Auch der Saisonbeginn der GFL muss verschoben werden. Im Gespräch mit SPORT1 äußern sich Verantwortliche zur Situation.

Seit Wochen ist in der Sportwelt nichts mehr wie es war.

Das Coronavirus hat nahezu alle Veranstaltungen weltweit zum Erliegen gebracht, viele Vereine und Ligen fragen sich, wie es in den nächsten Monaten weitergeht.

So ergeht es auch der German Football League (GFL). Ende April hätte die 42. Saison der deutschen Football-Liga ihren Saisonbeginn feiern wollen, doch daraus wurde nichts. (Alle Infos zur GFL)

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Unicorns trainieren in Kleingruppen

Wie genau es in den nächsten Wochen und Monaten weitergeht, weiß niemand. Und so handhaben die einzelnen Klubs die aktuelle Situation durchaus unterschiedlich. Bei den Schwäbisch Hall Unicorns und den Marburg Mercenaries wird bereits wieder in Kleingruppen trainiert – ein Unding für die Verantwortlichen der New Yorker Lions.

Auf SPORT1-Anfrage bezeichneten die Lions-Bosse das Kleingruppen-Training der Kontrahenten als "absolut unverantwortlich. Alle Entscheidungen treffen wir im Sinne der Gesundheit und der Fürsorgepflicht für unsere Spieler und des gesamten Teams", so die Verantwortlichen weiter.

Auch bei den Frankfurt Universe ist an einen Trainingsbetrieb nicht zu denken. "Unsere Spieler halten sich über individuelle Trainingspläne der Coaches fit. Zusätzlich stehen regelmäßige Videokonferenzen auf dem Plan", erklärte Geschäftsführer Alexander Korosek im Gespräch mit SPORT1.

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Lions glauben nicht an Saisonstart

Der Saisonstart der Football-Liga ist aktuell auf unbestimmte Zeit verschoben. Zunächst will die GFL klären, ob die einzelnen Ligaspiele auch von dem Verbot von Großveranstaltungen betroffen wären.

Eine Entscheidung darüber soll am 30. April fallen. Konkrete Details, wie genau die 42. Saison aussehen könnte, sollen aber erst dann veröffentlicht werden, wenn die Behörden einen Trainingsbetrieb wieder erlauben.

Dass die GFL-Saison zu einem späteren Zeitpunkt eröffnet wird, davon geht man bei den New Yorker Lions derzeit nicht aus. "Wir glauben nicht, dass sich die Corona-Lage dieses Jahr noch soweit ändert, dass ein zu verantwortender Spielbetrieb möglich ist", sind sich die Bosse sicher.

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Universe finanziell gerüstet

Der Geschäftsführer der Universe wollte sich zu dieser Thematik nicht äußern. Wohl aber zur Frage, wie schwer sein Klub finanziell von der aktuellen Situation betroffen ist.

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"Durch eine vernünftige Finanzplanung, haben wir uns die Möglichkeit erarbeitet, eine Saison auszusetzen. Selbstverständlich fehlen geplante Einnahmen, jedoch sind wir in dieser aktuellen Zeit einer von vielen, denen es so geht. Wir nutzen die Zeit, um neue Ideen auszuarbeiten und um gestärkt aus der Situation hervorzukommen."

Am 25. April hätte die Liga mit dem Spiel zwischen Meister New Yorker Lions und den Cologne Crocodiles gestartet werden sollen. Der German Bowl war für den 10. Oktober angesetzt.

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