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Colin Kaepernick wartet seit seinem Hymnenprotest auf einen Job in der NFL
Colin Kaepernick wird von Amnesty International ausgezeichnet © Getty Images
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Der ehemalige 49ers-Quarterback Colin Kaepernick wird von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International mit deren allerhöchster Auszeichnung geehrt.

Große Ehre für Colin Kaepernick.

Der frühere Quarterback der San Francisco 49ers wird von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International mit deren höchster Auszeichnung bedacht. Am Samstagabend wurde dem 30-Jährigen in Amsterdam der Titel "Botschafter des Gewissens" verliehen.

Begründet wurde dies damit, dass sich der inzwischen vertragslose Spielmacher trotz großer Widerstände gegen Rassismus in der Gesellschaft eingesetzt habe. Kaepernick habe mit seinem Engagement viele Menschen inspiriert. 

Die Laudatio auf Kaep wurde von Eric Reid gehalten. Der Safety hatte gemeinsam mit Kaepernick bei den 49ers protestiert und steht nun ebenfalls ohne Job da.

"Wir protestieren, weil wir uns selbst und unsere Mitmenschen lieben", sagte der 30-jährige Quarterback in seiner Dankesrede. Außerdem freute er sich überschwänglich über die Anwesenheit von Reid, ohne dessen "Bruderschaft eine derartige Anerkennung nicht möglich gewesen sei."

Hymnenprotest schlägt große Wellen

In der Preseason 2016 hatte Kaepernick gegen Polizeigewalt und soziale Diskriminierung in Amerika protestiert. Beim Abspielen der Nationalhymne hatte sich der 30-Jährige hingekniet und damit eine große Bewegung ausgelöst.

US-Präsident Donald Trump rief anschließend auf Twitter dazu auf, protestierende Spieler zu entlassen.

Kaepernick steht auch knapp zwei Jahre später noch ohne Job da.

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