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Colin Kaepernick steht nach wie vor ohne NFL-Job da
Colin Kaepernick steht nach wie vor ohne NFL-Job da © Getty Images
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Die Seattle Seahawks können sich vorstellen Colin Kaepernick als zweiten Quarterback in ihr Team zu holen. Dessen Proteste drohen erneut zum Problem zu werden.

Verhindert der Hymnenprotest von Colin Kaepernick erneut dessen Chance auf einen neuen Job?

Vor gut zwei Wochen nahmen die Seattle Seahawks Kontakt mit dem 30-jährigen Spielmacher auf. Hinter Starting-Quarterback Russell Wilson sucht das Team von Tainer Pete Carroll unbedingt einen guten Backup.

Probetraining vorläufig abgesagt

In Gesprächen zwischen Kaepernick und den Verantwortlichen der Seahawks wurde ein Probetraining vereinbart. Dieses wurde nach Informationen von ESPN nun offenbar vorläufig abgesagt. 

Grund dafür: Auf die Frage, ob er auch in der kommenden Saison an seinem Hymnenprotest festhalten werde, antwortete Kaepernick mit einem klaren Ja. 

Ein Besuch Kaepernicks im Hauptquartier der Seahawks war bereits arrangiert, die Reise nach Seattle geplant. Doch trotz des Festhaltens am Hymnenprotest denken die Seahawks wohl auch weiterhin über Kaepernick nach.

Verhandlungen mit Reid gescheitert

Bereits in der vergangenen Woche waren Verhandlungen zwischen den Cincinnati Bengals und 49ers-Free-Agent Eric Reid gescheitert, weil dieser ebenfalls an seinen Protesten festhalten will.

Vor Beginn der Saison 2016/17 sorgte Colin Kaepernick in der NFL mit seinen Protesten für Aufsehen. Beim Abspielen der Nationalhymne ging der Quarterback auf die Knie, um auf Polizeigewalt gegen Afroamerikaner, Rassenhass und Ungerechtigkeit zu protestieren. Seit seiner Entlassung bei den San Francisco 49ers hat der 30-Jährige keinen Job mehr bekommen. 

Aktuell läuft ein Gerichtsverfahren in dem Kaepernick der NFL systematische Ausgrenzung vorwirft. 

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