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Aaron Rodgers stand erstmals seit einem knappen Jahr wieder im heimischen Stadion auf dem Feld
Aaron Rodgers stand erstmals seit einem knappen Jahr wieder im heimischen Stadion auf dem Feld © Getty Images
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Im zweiten Preseason-Game lassen die Packers den Steelers bei einem Punkte-Festival keine Chance. Bei der Neuauflage des Super Bowls spielt erstmals Tom Brady.

Touchdown-Festival im Lambeau Field.

Im zweiten Preseason-Spiel gegen die Pittsburgh Steelers haben die Green Bay Packers einen 51:34-Erfolg gefeiert. Ganze sechs Touchdowns gelangem dem Team von Trainer Mike McCarthy, in dem der deutsche Wide Receiver Equanimeous St. Brown zwar zum Einsatz kam, aber nicht seinen besten Tag erwischte. (Spielplan der NFL-Saison 2018/19)

Nur einen von fünf Bällen konnte St. Brown fangen - mehrere Male landeten fangbare Bälle auf dem Boden.

Die größte Freude bereitete den Fans aber wohl nicht der Sieg, sondern die Rückkehr von Aaron Rodgers. Seit dem 28. September 2017 hatte der 34-Jährige nicht mehr im heimischen Stadion auf dem Feld gestanden. Zwei Wochen später brach er sich damals gegen die Vikings sein Schlüsselbein.

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Rodgers harmoniert mit Graham

Obwohl der Quarterback-Superstar nur wenige Minuten Spielzeit erhielt, beeindruckte er dennoch Fans und Trainerstab. "Auch wenn er nur kurze Zeit gespielt hat, er hat einen fantastischen Job gemacht", schwärmte Headcoach McCarthy nach der Partie.

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Besonders gut funktionierte das Zusammenspiel mit Jimmy Graham. Einen Acht-Yard-Pass fing der Neuzugang direkt in der Endzone. Auch bei McCarthy ist die Freude über das mögliche neue Traum-Duo groß. "Das hat so viel Spaß gemacht. Diese beiden hatten ein tolles Trainingscamp zusammen", so der Trainer.

Bei den Steelers standen hingegen weder Spielmacher Ben Roethlisberger, noch Antonio Brown oder Le'Veon Bell auf dem Feld.

Brady-Debüt: Patriots schlagen Eagles

Anfang Februar mussten die New England Patriots im Super Bowl eine bittere Niederlage gegen die Philadelphia Eagles einstecken. Im zweiten Preseason-Game hat sich das Blatt wieder gewendet.

Tom Brady (l.) und Nick Foles standen sich zuletzt im Super Bowl gegenüber
Tom Brady (l.) und Nick Foles standen sich zuletzt im Super Bowl gegenüber © Getty Images

Mit 37:20 besiegten die Pats, bei denen Tom Brady erstmals in dieser Saison wieder auf dem Feld stand, ihren Super-Bowl-Rivalen. Brady brachte 19 von 26 Pässen für 172 Yards an den Mann, außerdem gelangen ihm zwei Touchdown-Pässe. Gleich beim ersten Drive brachte er alle seiner fünf Passversuche zum Mitspieler.

Foles mit Verletzung raus

Während sich der Superstar über sein Comeback freuen durfte, war es für Super-Bowl-MVP Nick Foles wahrlich kein gelungener Abend. Im zweiten Viertel musste der 29-Jährige mit einer Schulterstauchung das Spielfeld verlassen. Angaben über die genau Ausfallzeit machten die Eagles nicht. 

Ersetzt wurde Foles durch Nate Sudfeld. Ihm gelangen in der restlichen Spielzeit drei Touchdowns, allerdings musste er auch eine Interception hinnehmen. Der eigentliche Starting Quarterback Carson Wentz kam nicht zum Einsatz.

Die wohl lustigste Aktion der Begegnung ereignete sich aber nicht auf dem Spielfeld, sondern in der Luft. Über dem Stadion der Patriots schwebte ein Leichtflugzeug vorbei, daran angehängt ein Banner mit dem Endstand des Super Bowls.

Jets-Rookie erwischt schlechten Tag

In der dritten Partie des Abends besiegten die Washington Redskins die New York Jets - nur wenige Tage nach einer wilden Traingsschlägerei - mit 15:13.

Fliegende Fäuste statt Football: Wüste Schlägerei im Trainingscamp

Ein besonders bitterer Abend wurde es für Rookie-Quarterback Sam Darnold. Der an Nummer drei gedraftete Jets-Spielmacher warf eine Interception und kassierte zwei Sacks.

Bei den Redskins kam erstmals Neuzugang Alex Smith zum Einsatz. Der 34-Jährige warf vier erfolgreiche Pässe, bei sechs Versuchen.

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