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Alvin Kamara durfte sich über drei Touchdowns freuen
Alvin Kamara durfte sich über drei Touchdowns freuen © Getty Images
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Die Siegesserie der Los Angeles Rams ist beendet. Gegen die New Orleans Saints um Quarterback Drew Brees setzt es in Woche neun die erste Niederlage der Saison.

Ende einer beeindruckenden Siegesserie in der NFL:

Am neunten Spieltag hat es für die bislang ungeschlagenen Los Angeles Rams die erste Pleite der Saison gesetzt. Gegen die New Orleans Saints verlor das Team von Quarterback Jared Goff in einem wahren Spektakel mit 35:45. (SERVICE: NFL-LIVESCORES und die NFL LIVE bei DAZN)

Während die Green Bay Packers am vergangenen Spieltag noch knapp gescheitert waren, gelang den Saints, was gegen die offensiv und defensiv starken Rams lange Zeit kaum für möglich gehalten wurde: ein Sieg.

Es war bereits der achten Erfolg in Serie. Mit einer Bilanz von 8:1 liegen die Saints in der NFC South nun unangefochten an der Spitze. Die Rams rangieren mit ebenfalls acht Siegen und einer Niederlage auf Platz eins der NFC West. 

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Kamara mit drei Touchdowns

Das Aufeinandertreffen der Franchises hatte bereits im voraus ein Offensiv-Feuerwerk versprochen - beide Teams legten dementsprechend los. Gleich im ersten Viertel durften auf dem Scoreboard drei Touchdowns notiert werden. Zwei aufseiten der Saints, einer für die LA Rams.

Ähnlich furios ging es auch im zweiten Abschnitt weiter. Nach einem Touchdown der Gäste aus Los Angeles legten die Saints vor heimischem Publikum so richtig los und erzielten innerhalb von sieben Minuten drei Touchdowns. 

Überragend agierte dabei vor allem Alvin Kamara. Der 23-jährige Running Back der Saints sicherte sich bis zur Halbzeitpause dreimal sechs Punkte und hatte entscheidenden Anteil am Sieg seiner Franchise. Auch Drew Brees zeigte eine überragende Performance. Mit vier Touchdown-Pässen und 346 Yards agierte der Quarterback-Routinier souverän wie eh und je. 

Rams mit Aufholjagd

Doch trotz des 17:35-Rückstandes zur Pause gaben sich die Rams nicht auf. Und die Bemühungen von Todd Gurley und Co. sollten Wirkung zeigen. Zwei Touchdowns und ein Field Goal später stand auf der Anzeigetafel ein 35:35-Unentschieden. 

In den letzten Minuten wurde es noch einmal besonders spannend. Nach einem erfolgreichen Field Goal hatten die Saints erneut den Ball. Als Spielmacher Brees knapp vier Minuten vor dem Ende zum Wurf ansetzten wollte, folgte die Szene des Spiels. 

Über 72 Yards hinweg fand der Ball Saints-Wide-Receiver Michael Thomas, der diesen zum viel umjubelten Sieg der Hausherren in die Endzone trug. Im Anschluss hatte der Passempfänger einen ganz besonderen Jubel parat: Wie einst Joe Horn 2003 gegen die Giants, jubelte auch Thomas mit einem alten Handy am Ohr.

Irrer Handy-Jubel von Thomas

Der Passempfänger hatte das Gerät bereits vorher unter der Abpolsterung der Torstange platziert und zog es im entscheidenden Moment hervor.

Insgesamt gelangen Thomas zwölf Catches für 211 Yards. Es war das erste Spiel in seiner Karriere, in dem er mehr als 200 Yards für sich verbuchen konnte. Zudem hat noch kein Passempfänger in der Geschichte der Saints jemals mehr Yards in einem Spiel erzielt.

Charger mit nächstem Sieg

Auch die Los Angeles Chargers durften sich am neunten NFL-Spieltag über einen Sieg freuen. Gegen die Seattle Seahawks gelang ein 25:17-Erfolg. Ein souveräner, wenn auch nicht überragender Philip Rivers führte seine Franchise zum fünften Sieg in Serie. In seinem 200. aufeinanderfolgenden Spiel gelangen ihm zwei Touchdowns.

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Sein Gegenüber Russel Wilson verbuchte ebenfalls zwei Touchdowns, kassierte jedoch auch eine Interception, die in einem Pick Six mündete.

Hinter den Kansas City Chiefs liegen die Chargers in der AFC West auf Rang zwei, die Seahawks stehen hinter den Los Angeles Rams auf Rang zwei der NFC West.

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