Bears-Defense feiert Touchdown mit Gaga-Jubel
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Die New Orleans Saints sind in der NFL nicht aufzuhalten. Das Team der Stunde überfährt Titelverteidiger Philadelphia regelrecht. Drew Brees überragt.

Die New Orleans Saints haben ihre Vormachtstellung in der NFL eindrucksvoll untermauert und die Philadelphia Eagles mit 48:7 in ihre Einzelteile zerlegt. Es war die höchste Niederlage eines amtierenden Super-Bowl-Siegers in der NFL-Geschichte.

Angeführt vom wieder einmal überragenden Quarterback Drew Brees (22/30 Pässen, 363 Yards, vier Touchdowns), der mit 153,2 nur knapp an einem perfekten QB-Rating vorbeischrammte, dominierten die Saints das Spitzenspiel des 11. Spieltages von Beginn an.

Brees eröffnete den Touchdown-Reigen mit einem 3-Yard-Pass auf Austin Carr zum 10:0 in der Mitte des ersten Viertels. Die Eagles hatten der Offensiv-Power des aktuell heißesten Teams der Liga überhaupt nichts entgegen zu setzen.

Runningback Mark Ingram erhöhte mit einem 14-Yard-Lauf Anfang des zweiten Viertels bereits auf 17:0.

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Nach Josh Adams Touchdown-Lauf zum 7:17-Anschluss keimte das einzige Mal leise Hoffnung bei den Eagles-Fans auf. Denn auch den nachfolgenden Angriff der Saints beendete die Defense des amtierenden Super-Bowl-Champion im Schnelldurchgang.

Eagles in zweiter Hälfte ohne Punkt

Doch dann nahm Brees, der bereits als kommender MVP gehandelt wird, das Ruder wieder in die Hand. Noch vor der Pause fand er Rookie-Receiver Tre'Quan Smith in der Endzone zum 24:7 - die Vorentscheidung.

In der zweiten Hälfte ließ die Verteidigung der Saints keinen einzigen Punkt mehr zu. Rekordmann Brees zauberte aber fleißig weiter und verschaffte auch dem Superstar-Duo Michael Thomas und Alvin Kamara noch seine Touchdowns. Dazu fand auch Ingram ein zweites Mal den Weg in die Endzone.

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Nach der überraschenden Auftaktniederlage gegen die Tampa Bay Buccaneers ist New Orleans nun seit neun Spielen in der NFL ungeschlagen und thront unangefochten an der Spitze der NFC South. Die Eagles (4-6) müssen dagegen arg um ihr Playoff-Ticket zittern. (Zur Tabelle der NFL)

In der NFC East musste der Titelverteidiger nach seiner sechsten Saisonpleite die Dallas Cowboys vorbeiziehen lassen, die einen wichtigen Last-Minute-Sieg gegen die Atlanta Falcons feierten.

Broncos schocken Chargers

Während die Siegesserie der Saints also anhält, kassierten die Los Angeles Chargers nach sechs Siegen in Folge wieder einen Dämpfer. Das Team um Quarterback Philip Rivers musst sich etwas überraschend den Denver Broncos geschlagen geben.

Matchwinner für die Gäste war Kicker Brandon McManus, der mit Ablauf der Uhr ein Fieldgoal aus 34 Yards Entfernung zum 23:22-Endstand verwandelte. Getragen wurden die Broncos dazu von ihrem starken Runningback-Duo Philip Lindsay und Royce Freeman, das zusammen für alle drei Touchdowns des Super-Bowl-Champions von 2015 verantwortlich zeichnete.

Seltener Sieg für Raiders

Im Kellerduell zwischen den Arizona Cardinals und den Oakland Raiders fuhr das Team aus Kalifornien mit 23:21 einen seltenen Sieg ein. Während Cardinals-Quarterback Josh Rosen bei drei Touchdown-Pässen auch zwei Interceptions unterliefen, blieb sein Gegenüber Derek Carr fehlerfrei.

Der Spielmacher brachte 19 seiner 31 Pässe an und bediente Jared Cook und Brandon LaFell in der Endzone. Den knappen Raiders-Sieg sicherte letztlich Kicker Daniel Carlson, der mit Ablauf der Spielzeit ein 35-Yard-Fieldgoal zum Endstand verwandelte.

Kurios: Anfang der Saison war der 23-jährige Rookie noch bei den Minnesota Vikings entlassen worden, nachdem er im Spiel gegen die Green Bay Packers an seinen Nerven gescheitert war und insgesamt drei Fieldgoals verschossen hatte.

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