Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Die Fans der New Orleans Saints sind nach der Skandal-Entscheidung der Referees im Spiel gegen die Los Angeles im Protestmodus. Ein Geschäftsmann geht einen kuriosen Weg.

Die Footballfans in New Orleans wollen das Aus ihrer Saints weiter nicht hinnehmen.

Da das Team nach einer klaren Fehlentscheidung der Schiedsrichter an den Los Angeles Rams gescheitert war (23:26 n.V.), wurden laut ESPN mindestens zwei Klagen eingereicht. Auch eine Petition gibt es.  

Damit wollen die Fans erreichen, dass NFL-Boss Roger Goodell das Duell neu ansetzt. Gespielt werden soll ab dem Zeitpunkt, als im letzten Viertel noch 1:49 Minuten auf der Uhr waren - also vor dem Spielzug der Saints, der beim Stand von 20:20 zur Fehlentscheidung führte. Die Petition unter change.org hatte bis Mittwochmorgen deutscher Zeit bereits 680.000 Unterstützer.

Anzeige

Restaurants planen Anti-Super-Bowl-Parties

Geschäftsmann Matt Bower geht einen anderen Weg. Der Saints-Fan hat Werbetafeln in und um Atlanta, in der Nacht zum 4. Februar Austragungsort des Super Bowl LIII, angemietet. Darauf steht "Saints got robbed" (Die Saints wurden bestohlen) oder "NFL Bleaux it" (Die NFL hat es versaut). Einige Restaurants in New Orleans planen bereits Anti-Super-Bowl-Parties.

Nickell Robey-Coleman hatte am Sonntag Saints-Receiver Tommylee Lewis weggerammt, bevor der den Ball nach einem Pass von Quarterback Drew Brees fangen konnte. Die Schiedsrichter reagierten nicht, New Orleans hätte bei einer Strafe gegen die Rams alle Trümpfe in der Hand gehabt.

NFL-Commissioner Goodell könnte laut Regelwerk tatsächlich bei einer "außerordentlichen Ungerechtigkeit" eingreifen. Er wird es nicht tun.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image