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Patriots-Besitzer Robert Kraft veröffentlichte ein Statement
Patriots-Besitzer Robert Kraft veröffentlichte ein Statement © Getty Images
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Wegen den Vorwürfen, Prostitution gefördert zu haben, muss sich New-England-Patriots-Besitzer Robert Kraft vor Gericht verantworten. Kraft streitet die Vorwürfe ab.

Robert Kraft, Besitzer des Super-Bowl-Siegers New England Patriots, muss sich persönlich vor Gericht wegen des Vorwurfs der Förderung von Prostitution verantworten.

Wie mehrere US-Medien am Donnerstag übereinstimmend berichteten, wurde die Anhörung für den 28. März angesetzt. Kraft gehört zu einer Gruppe von etwa 200 beschuldigten Personen. 

Ursprünglich sollte ein Anwalt den 77-Jährigen bei der Befragung in Palm Beach Gardens/Florida vertreten, doch eine gerichtliche Anweisung verlangt die persönliche Anwesenheit Krafts. Sollte Kraft der Aufforderung nicht nachkommen, könnte ein Haftbefehl ausgestellt werden.

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Kraft bestreitet jegliche kriminelle Aktivitäten. Im Falle eines Schuldspruchs drohen Kraft offenbar Geldstrafen und Sozialstunden, eine Haftstrafe gilt als unwahrscheinlich.

Die Ermittlungen in dem Fall laufen bereits seit acht Monaten, in deren Zuge fünf Massagesalons überwacht wurden. Zehn weitere wurden bereits geschlossen. Kraft soll einen der Salons zweimal besucht haben, Videos sollen demnach belegen, dass er für sexuelle Aktivitäten Geld bezahlt habe. 

Kraft hatte die Patriots 1994 übernommen. Seither gewann die Franchise aus der Nähe von Boston sechs Super Bowls in der US-Football-Profiliga. Zuletzt hatte das Team um Star-Quarterback Tom Brady am 3. Februar durch einen 13:3-Sieg gegen die Los Angeles Rams triumphiert.

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