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Die New Orleans Saints landen einen Comeback-Sieg gegen die Houston Texans. In der letzten Spielminute überschlagen sich die Ereignisse.

Das erste Monday Night Game der neuen NFL-Saison hat gehalten, was es im Vorfeld versprochen hatte.

Die New Orleans Saints setzten sich im heimischen Mercedes-Benz Superdome nach einer hochklassigen und am Ende dramatischen Partie mit 30:28 gegen die Houston Texans durch.

Zum umjubelten  Matchwinner avancierte Saints-Kicker Wil Lutz. Mit Ablauf der Spieluhr versenkte der 25-Jährige ein Field Goal aus 58 Yards zum Sieg. 

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Brees: "Ein donnernder Schuss"

"Wir waren alle sehr zuversichtlich in ihn. Es war ein donnernder Schuss. Wir wussten alle, dass er durch die Pfosten gehen wird", kommentierte Saints-Quarterback Drew Brees die nervenstarke Aktion seines Kickers. 

Brees selbst war es, der dem Heimteam mit einem starken letzten Drive überhaupt noch die Chance auf den Sieg ermöglichte.

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In einer furiosen Schlussphase brachte Kenny Stills die Texans 37 Sekunden vor Spielende mit einem 37-Yard-Touchdown auf Pass von Quarterback Deshaun Watson mit 28:27 in Führung. Brees brachte seine Offense in den verbleibenden Sekunden nach sechs Plays dann doch noch in eine annehmbare Position für ein siegbringendes Field Goal. Das Ende ist bekannt!

Während die Spieler der Saints mit ihren Fans den ersten Saisonsieg feierten, schauten die Texans enttäuscht aus der Wäsche. Lange Zeit sah das Team aus Texas wie der Sieger aus, doch am Ende standen sie doch mit leeren Händen da.

Texans kassieren 0:17-Lauf

Nach einem Touchdown von Wide Receiver DeAndre Hopkins lagen die Texans Mitte des dritten Viertel bereits mit 21:10 in Front. Mit einem 17:0-Lauf, der von einem 47 Yard Field Goal von Lutz 50 Sekunden vor Spielende abgeschlossen wurde, drehten die Saints aber dann die Partie. 

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Starke Leistungen lieferten die beiden Quarterbacks ab. Brees brachte 32 seiner 43 Pässe für 370 Yards und zwei Touchdowns an den Mann. Texans-Spielmacher Watson überzeugte mit Würfen für 268 Yards und drei Touchdowns.

All dies wurde aber von der grandiosen Leistung von Saints-Kicker Lutz überstrahlt. Neben den beiden Field Goals in der Schlussminute, traf er bereits im ersten Viertel ein Field Goal (32 Yards) und blieb auch bei seinen drei Extrapunkten ohne Fehler. 

Raiders siegen nach Brown-Posse

Im zweiten Spiel des Abends setzten sich die Oakland Raiders mit 24:16 gegen die Denver Broncos durch. Das Team von Headcoach Jon Gruden zeigte sich dabei nach der Posse um Antonio Brown in den vergangenen Wochen gut erholt. 

Das Team aus Kalifornien hatte sich am Samstag von seinem Wide Receiver getrennt, nachdem dieser seinen Rauswurf quasi provoziert hatte. Nur wenig später wurde Browns Wechsel zu den New England Patriots bekannt. 

Gegen die Broncos reichte den Raiders eine konzentrierte Leistung zum ersten Saisonsieg. Quarterback Derek Carr spielte beinahe fehlerfrei. Am Ende standen für ihn Würfe (22/26) für 259 Yards und ein Touchdown zu Buche.

Bereits mit dem ersten Drive gelang dem Heimteam die Führung. Tyrell Williams fing einen Carr-Pass in der Endzone. Rookie-Running-Back Josh Jacobs legte im zweiten Viertel den nächsten Touchdown nach. Die Broncos blieben bis zur Pause ohne Punkte, auch da Kicker Brandon McManus ein Field-Goal-Versuch aus 64 Yards misslang.

Raiders-Rookie Jacobs mit zwei Touchdowns

Besser machte es McManus im dritten Viertel. Zwei Field Goals (jeweils 26 Yards) brachten die Broncos zurück ins Spiel. 

Jacobs stellte mit seinem zweiten Touchdown in seinem Premierenspiel in der NFL die Weichen dann endgültig auf Sieg für die Raiders.

Ein weiters Field Goal von McManus und der erste Touchdown der Partie durch Emanuel Sanders kamen für die Broncos zu spät.

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