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Antonio Brown scheitert erst bei den Oakland Raiders und wird dann bei den New England Patriots entlassen. Nun verklagt der Wide Receiver beide NFL-Teams.

Der Zoff zwischen Antonio Brown und seinen Ex-Teams geht in die nächste Runde.

Laut Informationen von NFL Network hat der Wide Receiver eine Klage gegen die Oakland Raiders und die New England Patriots unterschrieben. Der Passempfänger will rund 40 Millionen Dollar vor Gericht erstreiten.

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Unter anderem will er Strafzahlungen, die er an die Raiders leisten musste, zurückerstattet bekommen. Zudem will Brown Garantiesummen für 2019 und 2020 (rund 29 Millionen) und ausstehende Gehaltszahlungen seiner kurzen Gastspiele in New England und Oakland erhalten.

Eine Anhörung wird es laut NFL Network aber nicht vor Frühling 2020 geben. 

Pats und Raiders feuerten Brown

Brown war nach seinem unschönen Abgang aus Pittsburgh zunächst zu den Oakland Raiders gewechselt. Dann ereignete sich zwischen beiden Parteien ein bizarres Schauspiel. Erst konnte Brown wegen Erfrierungen nach einer Kältebehandlung nicht trainieren, weil er keinen Schutz an seinen Füßen getragen hatte. Dann streikte er, weil sein Helmmodell verboten wurde. Danach soll er wegen der Geldstrafe auch noch General Manager Mike Mayock Gewalt angedroht haben.

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Nach der Entlassung durch die Raiders folgte ein kurzes Gastspiel in New England. Beim Meister erzielte der Passempfänger sogar einen Touchdown, zuvor waren jedoch bereits Vergewaltigungsvorwürfe bekannt geworden. 

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Browns frühere Fitnesstrainerin Britney Taylor beschuldigt den NFL-Profi, sich dreimal sexuell an ihr vergangen zu haben, die Sportlehrerin hat im US-Bundesstaat Florida Klage eingereicht. Der endgültige Auslöser für Browns Rauswurf bei den Patriots war, nach einem Bericht von ESPN, wohl die Nachricht, dass Brown eine zweite Frau, die ihn der sexuellen Belästigung beschuldigt hatte, bedroht habe. 

Im Anschluss hatte sich auch sein Ausrüster Nike für eine Beendigung der Zusammenarbeit entschieden.

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