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Die Kansas City Chief patzen überraschend gegen die Colts - QB Mahomes bleibt blass. Ein Running Back stiehlt beim nächsten Packers-Sieg Aaron Rodgers die Show.

Mit dieser Pleite hätte wohl niemand gerechnet!

Mit einer Bilanz von vier Siegen und nicht einer einzigen Niederlage waren die Kansas City Chiefs als Favorit in ihr fünftes Saisonspiel gegen die Indianapolis Colts gestartet. 

Nach einer völlig überraschenden 13:19-Pleite steht für das Team um Quarterback Patrick Mahomes nun das erste Negativ-Erlebnis in dieser Saison. Die sonst für viele Touchdowns bekannten Chiefs brachten gegen das Team um Spielmacher Jacoby Brissett nur wenig zustande.

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Jeweils ein Field Goal von Harrison Butker im ersten und im letzten Viertel sowie ein Touchdown von Byron Pringle nach einem äußerst sehenswerten 27-Yard-Pass von Patrick Mahomes, der sich zuvor unter größtem Druck freilaufen konnte, brachte Kansas City im heimischen Arrowhead-Stadium auf das Scoreboard.

Brissett erläuft Touchdown

Ganz anders dagegen die Colts, die sich nach dem plötzlichen Karriereende von Quarterback Andrew Luck zu Saisonbeginn gut erholt haben. 

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Erst erzielte Spielmacher Brissett selbst mit einem Lauf über ein Yard die ersten sechs Punkte für seine Franchise, dann führte er sein Team insgesamt viermal in Field-Goal-Range - jedes Mal war Routinier Adam Vinatieri zur Stelle und verwandelte sicher.

Endgültig besiegelt war der Colts-Sieg jedoch erst, als das Team nach dem zweiten Field Goal der Chiefs gut eine Minute vor dem Ende den Onside Kick des Gegners eroberte und nur noch abknien musste.

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Mahomes mit lädiertem Knie

Superstar Patrick Mahomes brachte 22 seiner 39 Pässe für 321 Yards an den Mann, wurde jedoch auch mehrfach an seinem lädierten Knöchel getroffen, was ihn deutlich behindert hat.

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Sein Gegenüber Jacoby Brissett warf 18 seiner 29 Pässe zu einem Mitspieler, musste jedoch auch eine Interception hinnehmen. Einen besonders starken Abend erwischte Running Back Marlon Mack, der zwar ohne Score blieb, jedoch insgesamt 148 Yards für sich verbuchte.

Nach der Niederlage zuletzt bei den Raiders feierten die Colts den dritten Sieg in dieser Saison, die Chiefs stehen bei einer Bilanz von 4:1

Packers schlagen Cowboys

Noch vor der Partie zwischen Chiefs und Colts hatten sich im AT&T Stadium in Dallas bemerkenswerte Szenen abgespielt. Die Green Bay Packers sicherten sich mit einem 34:24-Sieg den insgesamt vierten Erfolg in der laufenden Spielzeit. Alles überragender Mann des Spiels war dabei nicht Quarterback Aaron Rodgers, sondern Running Back Aaron Jones.

Weil die Packers verletzungsbedingte Ausfälle verkraften mussten (Davante Adams, Jamaal Williams), stand Jones und damit auch das in der Vergangenheit immer wieder vernachlässigte Laufspiel im Fokus. Running Back Jones machte seine Sache dabei mehr als nur gut.

Sage und schreibe vier Mal erreichte er die Endzone und durfte einen Touchdown bejubeln. Noch nie zuvor in der NFL-Geschichte hat Spieler vier Rushing Touchdowns gegen die Cowboys erzielt.

Am Ende standen für den 24-Jährigen neben 107 Rushing Yards auch 75 Passing Yards zu Buche. Doch Jones machte nicht nur mit seinem Können auf dem Spielfeld auf sich aufmerksam. Auf dem Weg zu seinem vierten Touchdown winkte er Dallas-Cornerback Byron Jones zu.

Prescott mit drei Interceptions

Spielmacher Aaron Rodgers erwischte mit 22 von 34 Pässen für 238 Yards und keinem Touchdown zwar keinen überragenden Tag, konnte sein Team jedoch klug über das Feld zum Sieg führen.

Sein Gegenüber Dak Prescott warf zwar zwei Touchdown-Pässe (auf Amari Cooper und Michael Gallup), dem gegenüber standen jedoch auch drei Interceptions. 

Trotz des Sieges dürfte es jedoch auch bei den Packers Grund zur Diskussion geben. Die Franchise von Neu-Trainer Matt LaFleur lag drei Minuten vor Ende des dritten Viertels mit 31:3 in Führung, dann gelangen den Cowboys jedoch noch drei Touchdowns und es wurde noch einmal spannend.

Chargers verlieren

Diskussionsbedarf dürfte es auch bei den Los Angeles Chargers geben.

Die Franchise um Quarterback Philip Rivers kassierte gegen die Denver Broncos - ähnlich überraschend wie die Chiefs - eine 13:20-Niederlage. Rivers gelang dabei nicht ein einziger Touchdown, dafür warf er zwei Interceptions.

Bei Joe Flacco aufseiten der Broncos war das Verhältnis mit einem Touchdown und einer Interception ausgeglichen.

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