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Wide Receiver Antonio Brown
Wide Receiver Antonio Brown © Getty Images
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München - Antonio Brown spricht in Florida acht Stunden lang mit der Liga über die Vorwürfe gegen ihn. Ein mögliches Comeback gibt es wohl nicht vor 2020.

Antonio Brown hat endlich sein Meeting mit der NFL bekommen.

Am Freitag traf sich der Skandal-Receiver acht Stunden lang mit Liga-Vertretern um Senior-Vizepräsidentin Lisa Friel, um über seinen Fall zu sprechen.

Brown wohl zufrieden mit dem Meeting

Brown sieht sich Vorwürfen der sexuellen Belästigung ausgesetzt. Seine ehemalige Personal Trainerin Britney Taylor hat Klage gegen Brown eingereicht, außerdem wurde er auch von einer Künstlerin schwer belastet.

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Nachdem der 31-Jährige dieser Frau aggressive Textnachrichten geschickt hatte, entließen ihn die New England Patriots, die ihn erst zu Saisonbeginn verpflichtet hatten. Bei den Oakland Raiders hatte Brown mit diversen Vorfällen im Sommer und der Vorbereitung seine Entlassung provoziert.

Nach Informationen von ESPN war Brown zufrieden mit dem Meeting in Florida - zumindest wetterte er nicht über Instagram - und strebt nach zuletzt widersprüchlichen Posts in den sozialen Netzwerken nun doch eine Rückkehr in die NFL an.

Comeback wohl frühestens 2020

Bis dahin dürfte es jedoch noch ein weiter Weg sein. Die Liga ermittelt im Rahmen ihrer Richtlinien zum "Personal Conduct" gegen Brown.

Die NFL ist im Gegensatz zu anderen Sportligen wie der Bundesliga in der Lage, Spieler auch für Verfehlungen im Privatleben zu disziplinieren.

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In der laufenden Saison wird Brown daher mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr spielen, die NFL möchte eher weitere Meetings mit Brown und wohl auch den Frauen, bevor sie eine Entscheidung treffen.

Brown streitet die Vorwürfe ab und klagt aktuell seinerseits gegen Raiders und Patriots auf knapp 40 Millionen Dollar, die ihm an Gehältern und Boni verwehrt wurden.

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