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München - Superstar Tom Brady will seinen Wechsel zu den Tampa Bay Buccaneers weiterhin groß vermarkten. Doch mit einigen Begriffen kommt er beim Patentamt offenbar zu spät.

Nach 20 Jahren bei den New England Patriots verschlägt es Superstar Tom Brady tatsächlich noch einmal woanders hin.

Seine Unterschrift bei den Tampa Bay Buccaneers stellte in der diesjährigen Free Agency der NFL alles in den Schatten. 

Und wie bei jedem Transfer-Hammer in der heutigen Zeit wird nun auch der Brady-Wechsel entsprechend vermarktet!

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Brady schützt zwei Markennamen

Wie US-amerikanische Website The Action Network am Freitag berichtete, will Bradys Management-Firma zwei Markennamen patentrechtlich schützen lassen.

Reporter Darren Rovell bezieht sich auf Informationen von Josh Gerben, der selbst eine Markenkanzlei führt. Gerben zufolge sollen die Markennamen "TOMPA BAY" und "TAMPA BRADY" am 6. April beim US Marken- und Patentamt eingetragen worden sein.

Erste Entwürfe der neuen Brady-Shirts kursieren bereits im Netz:

Erste Entwürfe der neuen Brady-Shirts kursieren bereits im Netz
Erste Entwürfe der neuen Brady-Shirts kursieren bereits im Netz © Twitter..com / Darren Rovell

Werden dem Brady-Team Branding-Namen weggeschnappt?

Pikant: Die Oberteile mit diesen Aufschriften kursieren bereits seit dem 18. März im Netz - knapp drei Wochen, bevor Bradys Marketing-Team am 6. April beantragte, die Begriffe handelsrechtlich zu schützen.

ESPN berichtet, eine Markenanmeldung für "TOMPA BAY" zur Verwendung auf Freizeitkleidung und Kopfbedeckungen sei bereits am 31. März "von einem Mann" in St. Petersburg (Florida) eingereicht worden.

Und schon am 18. März soll ein Mann beim US Patent-und Markenamt beantragt haben, die Begriffs-Variationen "Tompa-Bay Florida", "Tompa Bay Beach Club" und "Tompa Bay Buccaneers" in Phoenix auf Sportbekleidung abdrucken zu dürfen.

Die Markennamen könnten dem Marketing-Team des sechsmaligen Super-Bowl-Champions also tatsächlich weggeschnappt werden ...

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Brady scheitert nicht zum ersten Mal

Für Brady wäre es nichts neues, einen Marketing-Begriff nicht etablieren zu dürfen. Im vergangenen Jahr versuchte der gebürtige Kalifornier erfolglos, die Bezeichnung "Tom-Terrific" für sich zu nutzen.

Einige Baseball-Fans legten ein Veto gegen den Brand-Namen ein. Grund: Der Name wird mit Hall of Fame-Pitcher Tom Seaver in Verbindung gebracht. 

Brady rät Drew Brees zu Markennamen

Der erfolgreichste Spieler aller Zeiten scheint sich jedoch nicht allzu große Sorgen über erneute Geschäftsprobleme um seine Vermarktungs-Phrasen zu machen.

Stattdessen hat er sogar Tipps für Quarterback-Kollege und Superstar Drew Brees von den New Orleans Saints übrig: "Ich habe nie verstanden, warum Drew keine Drew Orleans-Shirts machte."

Was nicht ist, kann ja noch werden. Schließlich unterschrieb der 41-Jährige erst kürzlich für zwei weitere Jahre bei den Saints.

Brady gibt Branding-Tipps an Quarterback-Star Drew Brees
Brady gibt Branding-Tipps an Quarterback-Star Drew Brees © Twitter.com / TomBrady

Rettet Brady einen Namen ins Ziel?

Und immerhin sind nicht alle Begriffe, die das Brady-Team ausgearbeitet hat, bereits von außenstehenden als Patent eingereicht.

Mit "TAMPA BRADY" kreierten die Berater des viermaligen MVPs einen zweiten Begriff, mit dem sie das Engagement des 42-Jährigen bei den Bucs verkaufstechnisch unterstreichen wollen.

Das Kürzel "TB x TB" liegt dem Patentamt bereits vor.

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