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Dont'a Hightower (Nummer 54) und Patrick Chung (23) fehlen den New England Patriots in der kommenden Saison
Dont'a Hightower (Nummer 54) und Patrick Chung (23) fehlen den New England Patriots in der kommenden Saison © Getty Images
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München - Die New England Patriots müssen eine Welle von Corona-Absagen verkraften. Auch absolute Leistungsträger verzichten aus Angst vor Infektionen auf die komplette Saison.

Immer mehr NFL-Spieler verzichten wegen der Coronavirus-Pandemie auf die anstehende Saison - jetzt auch ein absoluter Top-Star.

Mit dem dreimaligen Super-Bowl-Champion und Pro-Bowler Dont'a Hightower von den New England Patriots kündigte am Dienstag der bislang prominentester Profi an, aus Sicherheitsgründen in der kommenden Spielzeit auszusetzen.

Hightower (30), einer der besten Verteidiger der Liga, ist am 16. Juli erstmals Vater geworden. Zudem sei seine Mutter an Diabetes erkrankt.

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"Meine Verlobte und ich machen uns mehr Gedanken über die Gesundheit unserer Familie als über Football - besonders aufgrund des Neuzugangs in unserer Familie", sagte Hightower NFL-Insider Ian Rapoport.

Schon sechs Patriots-Spieler weg

Doch der Star-Verteidiger ist lange nicht der einzige Leistungsträger, der dem früheren Meister jetzt einen Korb gibt.

Auch Right Tackle Marcus Cannon und Fullback Dan Vitale hatten zuvor schon ihre Absage erteilt, am Dienstagabend kam dann auch noch Safety Patrick Chung hinzu.

Insgesamt fehlen den Patriots durch Corona-Absagen mittlerweile schon sechs Profis, nachdem in der Offseason unter anderem Superstar Tom Brady das Team verlassen hatte.

Mehr NFL-Stars verzichten wegen Corona auf Saison

Zuvor hatten bereits Punt Returner De'Anthony Thomas (27) von den Baltimore Ravens und Super-Bowl-Gewinner Laurent Duvernay-Tardif (Kansas City Chiefs) erklärt, von der im Zuge der Coronakrise eingeführten "Opt-out-Option" Gebrauch zu machen.

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Dabei handelt es sich um eine Klausel, die zwischen der NFL und der Spielergewerkschaft NFLPA geschlossen wurde.

Duvernay-Tardif will sich in der Coronakrise lieber weiter als Mediziner einsetzen. Bei Thomas wurden die Gründe nicht näher erläutert. Alle drei erhalten nun jeweils ein Salär in Höhe von 150.000 Dollar (128.700 Euro) und nehmen damit teils erhebliche Einbußen in Kauf.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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