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Runningback Frank Gore spielt in der kommenden Saison für die New York Jets
Runningback Frank Gore spielt in der kommenden Saison für die New York Jets © Getty Images
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NFL-Star Frank Gore berichtet erstmals über seine Erfahrungen mit der amerikanischen Polizei. In seiner Schulzeit wird der Running Back unbegründet bedroht.

Football-Profi Frank Gore, aktuell bei den New York Jets unter Vertrag, gehört mit seinen 37 Jahren zu den Veteranen in der NFL und steht aktuell auf dem dritten Platz der "All Time Rushing List".

Nun äußert sich der Running Back erstmals zu seinen Erfahrungen mit strukturellem Rassismus und den Black-Lives-Matter-Protesten.

Gore, der selbst in einer ärmeren Gegend (Coconut Grove, Florida) groß geworden ist, befürwortet die Proteste und berichtet, dass er persönlich schon üble Erfahrungen mit der örtlichen Polizei machen musste.

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"Als ich jünger war hatte ich noch Dread-Locks und einen Goldzahn. Ich erinnere mich noch genau, wie einmal ein Polizist aus dem Auto gesprungen ist und mir einfach so seine Pistole an den Kopf gedrückt hat - nur weil ich da stand, wo ich stand und ich aussah, wie ich aussah", erklärte Gore im Interview mit der New York Post.

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Gore hält NFL-Rekord

Zu dem Zeitpunkt war der Jets-Spieler erst in der zehnten Klasse der High School und verständlicherweise zu Tode erschreckt: "Ich war so eingeschüchtert, mein erster Instinkt war loszulaufen." Doch Gore behielt die Ruhe und tat, was von ihm verlangt wurde.

Wäre er losgelaufen, hätten die Polizisten vermutlich versucht ihn mit Schüssen zu stoppen. Als er seinen Trainern von dem Vorfall erzählte, musste er sich kurzerhand die Haare schneiden lassen.

Genau solche Vorfälle haben wohl dazu geführt, dass Gore im Interview nun genau sich selbst anführt, wenn es um die Definition von "Härte" geht.

Frank Gore spielt seit 2005 in der NFL und ist der Dauerbrenner der Liga. Fünf Touchdowns in elf aufeinanderfolgenden Spielzeiten kann er aktuell vorweisen - das ist Rekord und hat bis jetzt noch kein anderer NFL-Spieler geschafft.

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