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Verschwinden die Indianer-Köpfe bald aus dem Logo der Redskins?
Verschwinden die Indianer-Köpfe bald aus dem Logo der Redskins? © Getty Images
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München - Die Washington Redskins könnten sich angesichts der Proteste gegen Rassismus in den USA schon bald umbenennen. Das gefällt aber offenbar nicht jedem.

Im Zuge der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA werden Forderungen nach einer Umbenennung des NFL-Teams der Washington Redskins immer lauter.

Nicht zuletzt auf Druck von Sponsoren wird nun auch innerhalb der Franchise diskutiert, den Namen "Redskins" (dt.: "Rothäute") durch einen anderen zu ersetzen.

Immer mehr Kritiker sehen in dem Team-Namen eine rassistische Beleidigung der Ureinwohner Amerikas.

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Trio will wohl Redskins-Anteile verkaufen

Doch es gibt offenbar auch andere Stimmen. Wie die Washington Post berichtet, wollen drei Mitbesitzer des Football-Teams ihre Anteile verkaufen,

Die Geschäftsleute Robert Rothman, Dwight Schar und Frederick W. Smith, die zusammen 40 Prozent an den Redskins halten, seien mit der Politik von Hauptanteilseigner Daniel Snyder nicht mehr einverstanden, heißt es.

Sie suchten nun nach möglichen Käufern.

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Am Wochenende hatten sich die Anzeichen dafür verdichtet, dass sich der Klub aus Washington schon sehr bald umbenennen könnte.

"Wenn wir es bis zur Saison schaffen, wäre das hervorragend", sagte Don Rivera, der neue Trainer des NFL-Teams der Washington Post. Er und Besitzer Snyder hätten in den vergangenen Wochen bereits an Alternativen gearbeitet.

Als Mexikaner mit puertoricanischen Wurzeln ist Rivera derzeit der einzige hispanische Coach der NFL.

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