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Die Cleveland Browns fahren nach der Klatsche zum Auftakt einen wichtigen Sieg ein. Odell Beckham Jr. und Baker Mayfield überzeugen. Joe Burrow glänzt - und patzt.

Erleichterung bei den Cleveland Browns – nach der 6:38-Klatsche zum NFL-Saisonauftakt haben sich die Browns vor 6.000 Zuschauern im Thursday Night Game gegen die Cincinnati Bengals durchgesetzt.

Dank deutlicher Leistungssteigerungen von Odell Beckham Jr. und Baker Mayfield durften sich die Browns über einen 35:30-Erfolg freuen.

Für Coach Kevin Stefanski war es sogar der erste Sieg in der NFL. 

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Burrow verpasst Rookie-Rekord knapp

Die Bengals um First-Overall-Pick Joe Burrow müssen dagegen auch nach dem zweiten Spiel weiter auf ihren ersten Sieg warten.

Burrow brachte 37 von 61 Pässen für 316 Yards an den Mann, warf drei Touchdown-Pässe, wurde aber auch dreimal gesacked. Die 61 Pässe waren die zweitmeisten Pass-Versuche, die je ein Rookie während eines Spiels warf. Chris Weinke brachte es einmal auf 63. ''Der Hype ist angebracht bei Joe. Offensichtlich liebt ihn das Team. Sie folgen ihm und er führt sie an", lobte Mayfield seinen Gegenüber. 

Der 23-jährige Burrow leistete sich aber auch einen Rookie-Fehler, als er just in dem Moment ein Timeout nehmen wollte, als der Ball gesnapped wurde.

Ansonsten war er aufgrund des schwachen Laufspiels quasi auf sich alleine gestellt. Runningback Joe Mixon kam lediglich auf 46 Yards und brachte damit kaum Entlastung. ''Verlieren macht mir keinen Spaß. Das ist wohl das erste mal, dass ich zwei Spiele in Folge verliere. Verlieren ist inakzeptabel für mich", haderte Burrow.

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Mayfield "umgeben von Talent"

Sein Gegenüber Mayfield brachte 16 von 23 Pässe für 219 Yards und zwei Touchdowns an den Mann. Einmal fand er dabei mit einem 43-Yards-Pass Superstar Beckham Jr., der Gegenspieler William Jackson III mit einem Double-Move ausgetanzt hatte und zum Touchdown rannte.

''Du willst den Unterschiedspielern so schnell wie möglich den Ball in die Hand geben. Ich bin umgeben von Talent und du willst den Spielern den Ball in die Hände geben", sagte Mayfield. 

Dabei konnte sich der Quarterback, als ehemaliger First-Overall-Pick in seinem dritten Jahr in der Liga durchaus unter Druck, in der zweiten Hälfte entspannen. Seine Runningback-Stars Nick Chubb (124 Yards) und Kareem Hunt (86 Yards) waren nicht zu stoppen. Mayfield musste kaum werfen. '

'Sie sind zwei sehr talentierte Spieler, die sich gegenseitig pushen. Wir suchen nach Wegen, damit sie rocken können", lobte Coach Stefanski. 

Runningback-Duo Chubb und Hunt mit drei Touchdowns 

Mit einem 11-Yard-Lauf in die Endzone brachte Chubb die Browns nach vorne (7:3). Beckham Jr. erhöhte wenig später auf 14:3 mit seinem Touchdown (16.).

Zwar fand Bengals-Hoffnung Burrow seinen Tight End CJ Uzomah mit einem 23-Yard-Touchdown zum 14:10 (22.), doch bereits vor der Pause hatten die Browns wieder ihr Polster ausgebaut. Mayfield bediente per Pass seinen Runningback Hunt - 21:10 (28.). Die Bengals verkürzten per Fieldgoal vor der Halbzeit nur noch auf 13:21. 

Nach dem Seitenwechsel ließ das viel kritisierte Mayfield-Team kein Zweifel am Sieg zu. Erneut Chubb (1-Yard-Lauf) erhöhte auf 28:13 (36.). Nach Pass von Burrow auf Mike Thomas kamen die Bengals sieben Minuten vor Schluss sogar noch einmal auf 23:28 heran, doch das änderte nichts mehr. Im direkten Gegenzug fand Hunt mit einem 1-Yard-Lauf den Weg in die Endzone - 35:23.

Immerhin: Burrow setzte für sein Team noch den Schlusspunkt mit dem Touchdown-Pass über neun Yards zu Tyler Boyd in der Schlussminute zum Endstand. 

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