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Viele Vereine in der NFL sind durch Corona-Ausfälle gebeutelt. Vor allem die Tennessee Titans trifft es besonders hart. Nun offenbar reagiert die Liga.

Nach den jüngsten Coronafällen setzt sich die US-Football-Profiliga NFL offenbar mit einer "Bubble"-Lösung für die Play-offs auseinander. Dies schreibt das Online-Portal The Athletic mit Verweis auf NFL-interne Quellen.

Laut Bericht könnten Los Angeles oder Dallas als Standorte dienen, in denen ab dem Viertelfinale zentral gespielt wird. Der Super Bowl ist derzeit für den 7. Februar 2021 in Tampa/Florida geplant (SERVICE: Die Ergebnisse und die Tabellen der NFL im Überblick).

Das geschlossene System war zuvor von anderen Ligen wie der NBA im Basketball, der NHL im Eishockey oder der MLB im Baseball angewandt worden. Eine NFL-Bubble innerhalb der laufenden regulären Saison sei laut The Athletic aufgrund der hohen logistischen Hürden aber unwahrscheinlich.

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Auch die erste Play-off-Runde könnte noch an den Klubstandorten gespielt werden, ehe es im Januar in die Blase ginge. Zuvor hatte es auch Vorschläge hinsichtlich einer Verlängerung der 17 Spieltage langen Hauptrunde um eine Woche gegeben.

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In den Wochen zuvor stellten Coronafälle und daraus resultierende Spielverlegungen die Planungen der NFL gehörig auf den Kopf.

Vor dem fünften Spieltag am vergangenen Wochenende hatte die Liga gleich drei Partien verschoben, außerdem mussten die Trainingseinrichtungen einiger Teams geschlossen werden.

So müssen etwa die Tennessee Titans, die mittlerweile 24 Coronafälle bei Spielern und Mitarbeitern zu verzeichnen haben, außerhalb ihrer Anlagen trainieren.

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