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Patrick Mahomes bleibt mit seinen Kansas City Chiefs das beste Team der NFL. Der amtierende Champion besiegt die Saints. Drew Brees wackelt beim Comeback.

Die Kansas City Chiefs bleiben in der NFL-Hauptrunde das Maß der Dinge. 

Im Topspiel bezwang der amtierende Champion um Superstar Patrick Mahomes die New Orleans Saints um den zurückgekehrten Drew Brees mit 32:29 und weist nach 14 Partien weiter nur eine Niederlage auf. (Ergebnisse und Spielplan der NFL)

Einmal mehr war Mahomes der entscheidende Mann. Der Quarterback kam auf 254 Yards mit seinen Pässen und er fand bei drei Zuspielen einen Abnehmer in der Endzone. 

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Dagegen strauchelte sein Gegenüber Brees vor allem in der Anfangsphase gewaltig. In Woche 10 hatte sich der 41 Jahre alte Spielmacher elf Rippen gebrochen, dazu kollabierte seine Lunge. Die Verletzung war ihm bei der Rückkehr anzumerken. 

Brees hadert nach schwachem Comeback

Brees agierte ungewohnt hektisch zu Beginn, brachte seinen ersten Pass erst im zweiten Viertel an und kam deshalb lediglich auf 15 angebrachte Zuspiele bei 34 Versuchen für immerhin 234 Yards. "Ich war ganz offensichtlich nicht effizient beim Passspiel", haderte Brees bei der Pressekonferenz. "Ich wollte einige Dinge mit tiefen Bällen erzwingen anstatt einen sicheren Pass zu spielen. Es gab einige Fehler." 

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So erwischten die Chiefs einen starken Start und führten zwischenzeitlich mit 14:0. Erst fand Mahomes seinen Receiver Tyreek Hill mit einem Wurf für fünf Yards in der Endzone, dann fing Travis Kelce ein weiteres Zuspiel von Mahomes für einen Touchdown. 

Die Saints erwachten jedoch und kamen durch Taysom Hill zurück. Der Quarterback-Vertreter von Brees in den vergangenen Wochen wurde dieses mal wieder als Ballträger und Receiver eingesetzt und lief für einen Yard in die Endzone zum 7:14. 

Dank eines weiteren Touchdown-Passes von Mahomes auf Mecole Hartman über fünf Yards und einem zwölf Yards langen Lauf von Le'veon Bell erhöhten die Chiefs in der zweiten Hälfte auf 29:15 und sorgten damit für die Vorentscheidung. 

Brees kämpfte sich jedoch zurück und bediente nacheinander Alvin Kamara für 14 Yards und Lil'Jordan Humphrey für 17 Yards für zwei Touchdowns und brachte sein Team noch einmal auf 29:32 heran. Der Champion rettete aber den Sieg. (Tabellen der NFL)

Brady feiert Mega-Aufholjagd

Die Saints bleiben im Playoff-Rennen jedoch ebenfalls in einer guten Ausgangslage nach ihrer erst vierten Pleite der Saison. In ihrer NFC South spüren sie nun aber den Druck von den Tampa Bay Bucaneers und Superstar Tom Brady. 

Der Altmeister feierte eine Mega-Aufholjagd gegen die Atlanta Falcons!

Tom Brady (l.) schaffte gegen Matt Ryan das nächste Mega-Comeback
Tom Brady (l.) schaffte gegen Matt Ryan das nächste Mega-Comeback © Imago

Nach einem 0:17-Halbzeitstand drohten die Playoff-Aussichten weiter in die Ferne zu rücken. Es schlug nach der Pause jedoch die große Stunde von Brady. Er führte sein Team mit 390 Yards und zwei Touchdowns zurück ins Spiel und sorgte sechs Minuten vor Schluss für die Wende. 

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Ein 46 Yards langer Pass landete in den Händen des einst besten Receivers der Liga, Antonio Brown, in der Endzone zum 31:27-Endstand. 

"Jeder hat sich sehr gut geschlagen", jubelte  Brady. "Alle haben durchgehalten. Wir hatten einen schwierigen Start, aber wir haben einen Weg gefunden, zu gewinnen."

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Kurios: Für Brady war es das zweite Mega-Comeback gegen die Falcons in seiner Karriere. Bereits 2017 holte der sechsfache Champion im Trikot der New England Patriots ein 3:28 gegen die Falcons auf - und das im Super Bowl!

New York Jets mit erstem Sieg

Den Bucs fehlt bei einer Bilanz von 9:5 nun noch ein Sieg im Vergleich zu den Saints, um den Sieg in der Division zu holen. 

Derweil haben die New York Jets eine Katastrophensaison ohne Erfolg abgewendet und nach 51 Wochen die Durststrecke beendet.

Im 13. Anlauf schaffte das kriselnde Team den ersten Saisonsieg mit einem 23:20 gegen die Los Angeles Rams. Die Cleveland Browns bleiben also mit einer sieglosen Spielzeit 2017 das letzte Team ohne jeglichen Erfolg innerhalb einer Spielzeit. 

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