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Nach der Klagewelle gegen Texans-Star Deshaun Watson nimmt die NFL Ermittlungen auf. Er soll ein Opfer zu einem sexuellen Akt während einer Sitzung gezwungen haben.

Superstar Deshaun Watson gerät immer mehr unter Beschuss.

Wegen der Klagewelle gegen den Quarterback der Houston Texans hat die NFL Ermittlungen aufgenommen. Das gab der Klub am Donnerstag (Ortszeit) bekannt.

"Wir werden mit der Liga in engem Kontakt bleiben", teilten die Texans mit. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan der NFL)

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Gegen Quarterback Watson, der Houston verlassen will, gibt es wegen angeblicher sexueller Übergriffe mittlerweile Klagen von drei Masseurinnen. Das berichteten mehrere US-Medien übereinstimmend.

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Vorwurf: Watson soll Opfer zu sexuellen Akt gezwungen haben

Anwalt Tony Buzbee, der die Klage eingereicht hat, gab bei Instagram sogar an, dass es insgesamt um neun Vorfälle gehe.

In der dritten eingereichten Zivilklage behauptet ein vermeintliches Opfer, dass Watson sie gezwungen habe, einen sexuellen Akt während einer Sitzung in Houston im vergangenen Dezember durchzuführen.

Am Mittwoch war berichtet geworden, dass Watson eine andere Frau Ende März 2020 in ihrem Haus bei einer Sitzung unter anderem bewusst mit seinem Penis berührt haben soll.

Ein ähnlicher Vorfall mit einer weiteren Masseurin soll sich am 28. August ereignet haben.

Watson wehrt sich und wirft Anwalt Geldgier vor

Watson weist alle Vorwürfe zurück und veröffentlichte schon am Mittwoch ein Statement auf Twitter.

"Ich habe niemals eine Frau anders behandelt als mit vollstem Respekt", betonte der Quarterback dort und warf dem Anwalt der Klägerin vor, lediglich aus monetären Gründen gegen ihn vorzugehen.

https://twitter.com/deshaunwatson/status/1372029170486771712

"Der Anwalt der Klägerin behauptet, es ginge nicht um Geld, aber bevor die Klage eingereicht wurde, schickte er mir ohne Grundlage eine sechsstellige Forderung zur außergerichtlichen Einigung - die ich direkt abgewiesen habe", erklärte Watson.

Der Texans-Star sagte außerdem: "Im Gegensatz zu ihm (dem Anwalt, d. Red.) geht es mir nicht ums Geld - es geht darum, meinen Namen reinzuwaschen, und ich freue mich darauf, genau das zu tun."

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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