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Die St. Louis Blues behalten in Spiel fünf gegen die Boston Bruins knapp die Oberhand, erzielen dabei allerdings ein umstrittenes Tor.

Ein Sieg fehlt den St. Louis Blues noch zum historischen Titelgewinn.

Die Blues gewannen Spiel fünf bei den Boston Bruins mit 2:1 und gehen damit in der Best-of-Seven-Serie erstmals in Führung und können in der Nacht von Sonntag auf Montag den ersten Titel der Franchise-Geschichte einfahren.

Bruins dominieren erstes Drittel

Die Tore für die Blues schossen die Ryan O'Reilly (21.) und David Perron (51.). Für die Bruins konnte Jake DeBrusk (54.) nur noch verkürzen. "Es fühlt sich gut an. Wir dürfen jetzt keine Störgeräusche zulassen, sondern müssen fokussiert bleiben", sagte Torschütze Perron.

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St. Louis stellte mit der Führung durch O'Reilly den Spielverlauf komplett auf den Kopf, weil die Bruins im ersten Drittel deutlich überlegen waren (17:8 Torschüsse). Aber immer wieder scheiterten die Hausherren im TD Garden an Blues-Goalie Jordan Binnington, der 97,4 Prozent der Schüsse auf sein Tor parierte.

"Über ihn kann man heute nicht genug sagen, er hat uns im Spiel gehalten. Er hat uns gerettet", sagte Blues-Stürmer Tyler Bozak über seinen Goalie. Binnigton stellte einen Rekord ein: Für den 25-Jährigen war es der 15. Sieg in den K.o.-Runden, keinem anderen Playoff-Rookie gelangen in der NHL-Geschichte mehr Siege.

Umstrittenes Tor der Blues

Nach der Führung der Blues waren die Bruins sichtlich geschockt und verloren ihre Ordnung. Die Blues vergaben kurz vor der Drittelsirene sogar die Chance zur 2:0-Führung als Alex Pietrangelos Schuss auf der Linie geklärt wurde.

Im Schlussdrittel betrieben die Bruins einen hohen Aufwand, blieben aber ohne Ertrag. Stattdessen trafen die Blues durch Perron, der Goalie Tuuka Rask tunnelte. Zuvor reklamierten die Bruins allerdings ein Beinstellen von Blues-Verteidiger Tyler Bozak, der in voller Fahrt seinen Gegenspieler mit dem Bein zu Fall brachte. 

DeBrusks Direktabnahme aus spitzem Winkel kam dann zu spät, denn auch mit einem Mann mehr in der Offensive in den Schlussminuten blieb das Blues-Gehäuse mit dem überragenden Binnington vernagelt. 

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