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Die St. Louis Blues gleichen im Stanley-Cup-Finale gegen die Boston Bruins aus und feiern dabei einen historischen Sieg. Ein Blues-Star beendet seine Durststrecke.

Das Stanley-Cup-Finale hat einen weiteren historischen Moment erlebt.

In Spiel vier der Finalserie zwischen den Boston Bruins und den St. Louis Blues setzten sich die Blues mit 4:2 durch und glichen die Serie zum 2:2 aus. Die Mannschaft, die zuerst vier Siege einfährt, holt sich den Sieg. Für die Blues war es der erste Heimsieg in einem Stanley-Cup-Finale in ihrer Geschichte. 

"Unser Team kann sehr gut antworten", sagte Blues-Coach Craig Berube, "wir wussten, was wir zu tun hatten, um die bessere Mannschaft zu sein. Wir waren erbarmungslos."

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In einer spannenden Partie war Ryan O'Reilly mit zwei Toren der Held aus Blues-Sicht. Nach acht Spielen ohne Treffer brachte er sein Team bereits nach 43 Sekunden in Führung und erzielte gut neun Minuten vor Ende der Partie das Führungstor für die Hausherren (51.). Brayden Schenn erzielte den Endstand per "Empty-Netter"(59.). Außerdem traf noch Wladimir Tarasenko (16.)

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Für die Bruins trafen Charlie Coyle (14.) und Brandon Carlo (35.) in Unterzahl jeweils zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Zuvor hatte Bruins-Kapitän Zdeno Chara bei einem geblockten Schuss den Puck ins Gesicht bekommen und musste vom Eis.

Goalies sorgen für Chancenflut

Die beiden Goalies Tuukka Rask (Boston) und Jordan Binnington (St. Louis) ließen zahlreiche Abpraller zu und sorgten für eine echte Chancenflut, so kam auch O'Reilly zwei Mal zu seinen Treffern. Erstmals seit Mitte November erzielte er mehrere Tore. 

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Spiel fünf der Serie steigt in der Nacht von Donnerstag auf Freitag und wird einem Team einen Matchball zum Titelgewinn bescheren.

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