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Im ersten Spiel der Finalserie des VfB Friedrichshafen gegen die Berlin Recycling Volleys dominiert Friedrichshafen nach Belieben. Damit legt der VfB in der Serie vor.

Der VfB Friedrichshafen ist mit einer Demonstration der Stärke in die Finalserie um die deutsche Meisterschaft gestartet und hat den ewigen Rivalen Berlin Recycling Volleys mit 3:0 (25:22, 25:23,25:17) deklassiert. (Alle Infos zu den Volleyball-Finals)

Vor dem Spiel war diese eindeutige Angelegenheit nicht erwartet worden. "Sicher ist es jetzt wieder das gewohnte Finale", sagte VfB-Trainer Vital Heynen. "Aber langweilig wird es nicht. Es ist jedes Jahr anders und dadurch auch immer wieder interessant."

Immerhin haben diese beide Teams den Volleyball in Deutschland in den letzten Jahrzehnten dominiert und die vergangenen 21 Titel unter sich aufgeteilt. Friedrichshafen trug sich 13 Mal in die Siegerliste ein, die Berliner holten sich den Titel acht Mal - drei Mal davon in den letzten drei Jahren.

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Friedrichshafen mit Blitzstart

Vielleicht war diese lange Durststrecke der Grund dafür, dass der VfB Friedrichshafen direkt wie die Feuerwehr loslegte. Bevor die Gäste überhaupt wussten, wie ihnen geschah, stand es bereits 14:2 im ersten Satz. Zwar kam Berlin noch auf 25:22 heran, das lag aber eher daran, dass Friedrichshafen das gestattete.

Im zweiten Satz wurde es dann phasenweise das packende Match, das sich die Zuschauer in der ZF-Arena Friedrichshafen erwartet hatten. Laufende Führungswechsel und starke Aktionen auf beiden Seiten sorgten für Spitzenvolleyball von seiner besten Seite. Trotzdem mussten sich die Hauptstädter auch im zweiten Satz wieder mit 25:23 geschlagen geben.

Das war dann wohl auch der moralische Tiefschlag, von dem sich die Gäste nicht mehr erholen konnten. Firedrichshafen ging auch im dritten Durchgang wieder schnell mit 9:2 in Führung und geriet in der Folge auch nicht mehr in Gefahr. Am Ende ging der Satz klar mit 25:17 an das Team vom Bodensee.

Dementsprechend zufrieden war man nach dem Spiel auch auf Seiten der Hausherren. Mit Ausblick auf das nächste Spiel gab David Sossenheimer die Marschroute vor: "Letztendlich versuchen wir, in Berlin dasselbe Spiel abzuliefern wie heute." Angesichts der heutigen Leistungen klingt das fast schon wie eine Drohnung.

VfB-Dominanz in allen Belangen

Für den VfB Friedrichshafen überzeugte Bartlomiej Boladz (15 Punkte) und Sossenheimer (10 Punkte). Bester Berliner Angreifer war Samuele Tuia mit 9 Punkten. Die Blockstatistik zeigt ebenfalls die Überlegenheit Friedrichshafens. Die Hausherren kamen zu elf direkten Blockpunkten, Berlin konnte nur fünf Mal per Block scoren.

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Damit geht der VfB Friedrichshafen in der Serie mit 1:0 in Führung. (SERVICE: Die Finalservice im SPORT1-Datencenter) Im zweiten Spiel der Serie wollen die Berlin Recycling Volleys am Donnerstag (ab 18.25 Uhr LIVE im TV) in heimischer Halle ein anderes Gesicht zeigen.

Das Spiel im Überblick:

VfB Friedrichshafen - Berlin Recycling Volleys 3:0 (25:22, 25:23, 25:17)

Finalserie: 1:0

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