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Die Alpenvolleys Haching treffen auf Friedrichshafen
Den Alpenvolleys Haching droht das Aus © Imago
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Schlechte Nachrichten für die Alpenvolleys kurz vor Saisonstart: Der Geldgeber erwägt einen Abschied, weil das Projekt nicht die erwünschten Erfolge erreicht.

Die Alpenvolleys Haching stehen womöglich vor dem Aus.

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, könnte die Kooperation zwischen dem Volleyball-Serienmeister Hypo Tirol Volleyballteam Innsbruck aus Österreich und dem deutschen Pokalsieger TSV Unterhaching schon nach Ablauf der kommenden Saison wieder zu Ende gehen.

Die Alpenvolleys hatten es per Wildcard in die deutsche Bundesliga geschafft, für das Projekt war ein Zeitraum von vorerst drei Jahren eingeplant.

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Doch der geldgebende General Manager Hannes Kronthaler ist mit dem Stand des Gemeinschaftsunternehmens nicht zufrieden: "Die Tendenz ist: Wenn es so bleibt, wie es jetzt ist, werde ich mich zurückziehen", erklärte der 54 Jahre alte Unternehmer im Interview mit der SZ.

Kein einziger Sponsor aus Bayern

Die sportliche Bilanz mache ihm nach zwei Halbfinalteilnahmen zwar keine Sorgen – er sei mit Blick auf die Final-Chancen sogar zuversichtlich – die Hilfsbereitschaft aus Unterhaching lasse jedoch zu wünschen übrig.

Kronthaler bemängelte unter anderem den fehlenden Fortschritt in Sachen Zuschauerinteresse und Infrastruktur. Darüber hinaus habe man nicht einen einzigen Sponsor aus Bayern an Land ziehen können: "Da fehlt der Kopf oder der Wille oder die Vision."

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Ob er das Projekt tatsächlich beenden und sich von dem Projekt zurückziehen werde, wolle er erst im April 2020 verkünden.

SPORT1 zeigt in der Saison 2019/2020, die für die Alpenvolleys am Sonntag beginnt, insgesamt 18 Spiele der Hauptrunde LIVE im TV und im LIVESTREAM.

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