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München - Im Pokalfinale der Frauen kommt es zum Kracher zwischen Allianz MTV Stuttgart und dem Dresdner SC. DSC-Coach Alexander Waibl ist schon heiß auf das Spiel.

Vorhang auf für das Finale!

Im Pokalendspiel der Frauen kommt es zum echten Kracher zwischen Allianz MTV Stuttgart und dem Dresdner SC. (DVV-Pokalfinale: Allianz MTV Stuttgart - Dresdner SC, Sonntag ab 16.00 Uhr LIVE auf SPORT1 im Free-TV und Livestream)

Neben allen Volleyball-Fans in Deutschland freut sich auch DSC-Coach Alexander Waibl besonders auf die Partie - immerhin ist der Aufstieg Stuttgarts 2008 in die Bundesliga auf ewig mit dem Namen des gebürtigen Stuttgarters verbunden.

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"Ich bin auch in Stuttgart geboren und habe dort 40 Jahre lang gelebt. Deshalb ist es immer was ganz Besonderes für mich, nach Stuttgart zu kommen", macht der 51-Jährige im SPORT1 Volleytalk auch keinen Hehl aus seiner Heimatverbundenheit.

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Waibl sieht Dresden als Außenseiter

Im DVV-Pokalfinale muss er auf sein Homecoming allerdings verzichten, da das Finalwochende in der SAP Arena in Mannheim stattfindet. Daher kommt er bei diesem Duell auch nicht in einen Gewissenskonflikt mit seinem ehemaligen Verein. "Gegen Stuttgart zu spielen ist nicht mehr so besonders", sagt Waibl.

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Das letzte dieser Aufeinandertreffen ist auch erst vier Wochen her. Daran dürfte Waibl allerdings keine guten Erinnerungen haben. Mit einer 1:3-Pleite ging Dresden am Ende vom Platz. Dementsprechend tief stapelt der Trainer vor dem erneuten Duell: "Ich denke, dass wir in den letzten Jahren gegen sie nicht mehr viel geholt haben. Und dass wir als Außenseiter ins Spiel gehen."

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Aber Pokal ist Pokal und der hat seine eigenen Gesetze. "Es ist ein Spiel und in einem Spiel hat man immer eine Chance und auf die eine Chance wollen wir hinarbeiten", zeigt sich Waibel kämpferisch.

Schon drei Pokal-Triumphe mit Dresden

Besondere Motivation zieht er, der seit 2009 an der Seitenlinie des Dresdner SC verantwortlich ist, aus den Erfolgen der Vergangenheit. Bereits dreimal konnte er mit dem Verein im DVV-Pokal triumphieren. "Das ist natürlich ein überragendes Gefühl. Man sitzt irgendwann spät abends im Bus auf den Weg zurück und feiert natürlich. Das ist das Schönste, was es gibt", erinnert er sich gern an diese Triumphe zurück.

Dabei verleiht vor allem der Pokal-Modus dem Wettbewerb seine Einzigartigkeit. "Mathematisch betrachtet ist es leichter, Pokalsieger zu werden, weil man einfach weniger Spiele gewinnen muss", sieht er hier die größte Titelchance, um aber sogleich zu betonen: "Aber dadurch, dass es mit jedem einzelnen Spiel vorbei sein kann, ist das etwas ganz Besonderes."

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Doch am Ende ist es trotz allem nur ein Spiel. Das will er auch seinen Spielerinnen mit auf den Weg geben. "Das Beste ist, gar nicht versuchen etwas Besonderes zu machen und die Mannschaft bestmöglich auf den Gegner vorzubereiten und sie nicht dazu zu bringen viel nachzudenken. Weil da kommt in der Regel nicht viel bei raus."

So können Sie das DVV-Pokalfinale der Frauen und Männer LIVE verfolgen:

TV: SPORT1
Stream: SPORT1

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