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Jennifer Geerties wechselte 2014 von den Roten Raben Vilsbiburg zum Schweriner SC
Die deutschen Volleyball-Frauen unterlagen Serbien erwartungsgemäß © Getty Images
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Einen Tag nach dem Überraschungserfolg gegen Brasilien zeigen sich die deutschen Volleyballerinnen auch gegen Serbien in guter Form. Der Favorit bleibt aber souverän.

Die deutschen Volleyballerinnen haben am 2. Spieltag der zweiten Gruppenphase der Weltmeisterschaft in Japan gegen Serbien die erwartete Niederlage kassiert und können sich damit nicht mehr für die Top-Sechs-Runde qualifizieren. Das Team von Bundestrainer Felix Koslowksi verlor gegen den Europameister mit 0:3 (14:25, 20:25, 20:25), damit sind die ersten drei Plätze der Gruppe E außer Reichweite.

Nach sieben Spielen hat Deutschland mit vier Siegen und drei Niederlagen elf Punkte auf dem Konto und liegt in der Gruppe E auf dem fünften Rang vor der Dominikanischen Republik (10), Puerto Rico (6) und Mexiko (3). Serbien führt mit 21 Punkten vor den Niederlanden (20) und den Gastgebern (18), die am Abend (Ortszeit) die Dominikanische Republik mit 3:0 bezwangen.

Serbien auf einem anderen Level 

"Ich denke, dass Serbien im Moment auf dem Höhepunkt spielt", sagte Koslowksi: "Sie sind unglaublich nah am Männer-Volleyball dran. Ich denke, dass dies auch die Zukunft sein wird, und Serbien ist darauf im Moment am besten vorbereitet. Wir haben uns mit der Zeit herangearbeitet, am Ende hat man aber gesehen, dass sie immer noch einmal ein Level drauflegen konnten. Aus solchen Spielen werden wir für die Zukunft lernen."

Nach einem Ruhetag trifft die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) am Mittwoch auf Puerto Rico (9.10 Uhr). Zum Abschluss folgt die Dominikanische Republik (Donnerstag, 6.25 Uhr). In der Zwischenrunde kämpfen die 16 verbliebenen Mannschaften in zwei Achtergruppen um die Plätze in der Top-6-Runde. Dann werden in zwei Dreiergruppen die Halbfinal-Teilnehmer ermittelt. Ziel der Deutschen bei der WM ist ein Platz in den Top 10.

Serbien noch ohne Satzverlust 

In Nagoya machte die DVV-Auswahl das Beste aus ihrer Außenseiterrolle und gestaltete mit einer couragierten Leistung besonders den dritten Satz lange offen. Die Serbinnen, die bislang im Turnier alle Spiele gewannen und noch keinen Satz abgaben, ließen trotz großer Gegenwehr und zwischenzeitlicher Führung der Deutschen aber auch dieses Mal nichts zu.

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