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Christoph Schubert läuft zu Platz zehn über 1500 m
Christoph Schubert läuft zu Platz zehn über 1500 m © FIRO/FIRO/SID
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Christoph Schubert (Dresden) über 1500 m und Adrian Lüdtke (Rostock) haben über 1000 m bei den Weltmeisterschaft mit zehnten Plätzen überrascht.

In Abwesenheit der schwer verletzten Hoffnungsträgerin Anna Seidel haben Christoph Schubert (Dresden) über 1500 m und Adrian Lüdtke (Rostock) über 1000 m bei den Shorttrack-Weltmeisterschaft in Dordrecht/Niederlande mit zehnten Plätzen überrascht. Lüdtke verbesserte zudem über 500 m in 41,037 Sekunden den deutschen Rekord.

"Diese Leistungen können nicht hoch genug eingeschätzt werden, wenn man bedenkt, dass wir die Medaillenhoffnung verloren haben", sagte Bundestrainer Stuart Horsepool. Seidel, sechsmalige EM-Medaillengewinnerin, hatte am Dienstag im Training Brüche in Schien- und Wadenbein erlitten. Auch Bianca Walter (Knieoperation) stand der Deutschen Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) nicht zur Verfügung.

"Alle drei deutschen Starter haben hier die beste Leistung ihres Lebens gezeigt", führte der Bundestrainer aus: "Zwei Top-Ten-Platzierungen bei den Männern hat es für die DESG in den letzten Jahren nicht gegeben. Die beiden Jungens sind Weltklasse." Bei den Frauen überzeugte WM-Debütantin Gina Jacobs durch ihre Halbfinalteilnahme über 1000 m.

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Wegen der Corona-Pandemie hatten die Sportler aus den Hochburgen Südkorea, China und Japan auf ihre Teilnahme an den Titelkämpfen verzichtet. Das britische Team durfte wegen der Virusmutation nicht in die Niederlande einreisen.

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