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Der Biathlon-Weltverband kämpft gegen Korruption und Dopingvertuschung
Der Biathlon-Weltverband kämpft gegen Korruption und Dopingvertuschung © Getty Images
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Der Weltverband IBU will die erhobenen Vorwürfe mithilfe einer Kommission untersuchen. Auch eine deutsche Anwältin soll bei der Aufarbeitung helfen.

Der Biathlon-Weltverband IBU hat weitere Schritte zur Aufarbeitung seiner Krise um Korruption und Dopingvertuschung unternommen. Der Verband setzte eine externe Kommission unter der Führung des britischen Anwalts Jonathan Taylor ein, die die erhobenen Vorwürfe untersuchen soll. Das teilte die IBU mit.

Taylor wird in der Kommission von dem österreichischen Anwalt Christian Dorda und der deutschen Rechtsanwältin Anja Martin unterstützt. Außerdem soll noch ein früherer Biathlet nominiert werden. Die Kommission soll der Exekutive des Verbandes "sobald wie möglich" einen umfassenden Bericht vorlegen, hieß es.

"Wir sind stolz darauf, die Ernennung einer solchen Kommission mit Experten und erfahrenen Kräften zu verkünden", sagte der neue IBU-Präsident Olle Dahlin, der weiter auf Aufklärung drängt. Man sei dazu verpflichtet, "genau zu untersuchen, was in der Vergangenheit passiert ist", so Dahlin.

Generell sieht Dahlin den Verband aber auf einem guten Weg, nachdem die IBU unter Dahlins Vorgänger Anders Besseberg wegen schwerer Vorwürfe zu Korruption und Dopingvertuschungen in die Krise gerutscht war. Zuletzt hatte auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) alle verhängten Restriktionen gegen die IBU wieder aufgehoben.

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