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Laura Dahlmeier machte in ihrem zweiten Rennen nach ihrer Rückkehr als zweite Läuferin Boden gut
Laura Dahlmeier machte in ihrem zweiten Rennen nach ihrer Rückkehr als zweite Läuferin Boden gut © Getty Images
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Laura Dahlmeier spricht am Rande des Weltcups in Ruhpolding offen über Selbstzweifel. Die Doppel-Olympiasiegerin gibt dabei tiefe Einblicke in ihr Seelenleben.

Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier hat nach ihrer erneuten Rückkehr in den Biathlon-Weltcup tiefe Einblicke in ihr Seelenleben gegeben.

"Wenn du im Krankenhaus liegst und nicht weißt, was richtig los ist, da habe ich mir zwischenzeitlich schon die Frage gestellt, ob ich wieder in den Biathlonsport zurückkehren kann und wieder hundertprozentig gesund werde. Kann ich mein Leben leben, wie ich möchte?", sagte die 25-Jährige am Freitag in Ruhpolding.

Nach mehreren gesundheitlichen Rückschlägen und aufgrund eines geschwächten Immunsystems hatte Dahlmeier vor der Saison eine Zwangspause einlegen müssen.

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Starkes Comeback in Nove Mesto

Erst kurz vor Weihnachten war die siebenmalige Weltmeisterin in Nove Mesto in den Weltcup eingestiegen und hatte dort direkt mit den Plätzen zwei und fünf geglänzt.

Ein Infekt über den Jahreswechsel hatte Dahlmeier aber wieder ausgebremst, sie verpasste den Heimweltcup in Oberhof. Bei ihrem erneuten Comeback in Ruhpolding wurde sie Neunte im Sprint.

"Zwischenzeitlich ist es extrem schwer gefallen"

Zwar seien die Rennen beim Heimweltcup im Januar immer ihr Fernziel gewesen, sagte Dahlmeier, fügte jedoch an: "Zwischenzeitlich ist es mir extrem schwer gefallen. Ich habe selbst nicht mehr so an mich geglaubt."

Seit November seien die Selbstzweifel jedoch wieder verflogen. "Da habe ich entdeckt, dass ich am Biathlon total viel Freude habe. Dass es genau das ist, was ich super gerne mache", sagte die Partenkirchnerin.

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